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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
Forscher der Universität Oxford, Vereinigtes Königreich, haben nach eigenen Angaben die umfassendste Karte des menschlichen Endometriums erstellt, die verschiedene Zelltypen aufdeckt. Insgesamt enthält der Atlas Daten für rund 626.000 Zellen von 121 Frauen, mit und ohne Endometriose, sowohl während des natürlichen Menstruationszyklus als auch bei Einnahme hormoneller Verhütungsmittel.
In einer anderen neuen Studie haben Wissenschaftler die DNA-Replikation in frühen Embryonen untersucht und eine Phase der Instabilität beschrieben, in der eine Anfälligkeit für Chromosomen-Kopierfehler besteht. „Außerdem haben wir festgestellt, dass die genomische DNA zu bestimmten Zeitpunkten vorübergehend instabil ist und vermehrt Chromosomenaberrationen auftreten“, berichtet Forschungsleiter Ichiro Hiratani vom RIKEN Center for Biosystems Dynamics, Japan.
Auch interessant: Laut einer auf dem ESC-Kongress 2024 vorgestellten Studie aus Dänemark haben Frauen mit Endometriose im Vergleich zu Frauen ohne Endometriose ein um 20 Prozent höheres Risiko für signifikante kardiale Folgen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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