Ausgabe 48/2024

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Donnerstag, 28. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

eine aktuelle Studie der University of Texas, USA, hat gezeigt, dass mindestens drei Prozent der normalen Zellen aus dem Brustgewebe von 49 gesunden Frauen eine Zunahme oder einen Verlust von Chromosomen aufweisen und dass sich diese Anomalien mit dem Alter ausbreiten und häufen. „Wir haben immer gelernt, dass normale Zellen 23 Chromosomenpaare haben, aber das scheint nicht zu stimmen, denn jede gesunde Frau, die wir in unserer Studie analysiert haben, hatte Unregelmäßigkeiten, was die sehr provokante Frage aufwirft, wann Krebs eigentlich auftritt“, kommentiert Nicholas Navin von der University of Texas.

Und in der klinischen Phase III-Studie LEAP-001 wurde überprüft, ob die kombinierte Immuntherapie der Chemotherapie als Erstlinienbehandlung beim fortgeschrittenen oder wiederkehrenden Endometriumkarzinom überlegen ist. Das Ergebnis der Studie fällt negativ aus: Die Immuntherapie war nicht besser als die Chemotherapie. Die gute Nachricht: Eine bestimmte Patientinnen-Gruppe profitiert von der kombinierten Immuntherapie.

Das könnte Sie auch interessieren: Eine kurzfristige Hormontherapie in den Wechseljahren hatte bei Frauen in der frühen Postmenopause keine langfristigen kognitiven Effekte. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of Wisconsin-Madison, USA.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Brustzellen gesunder Frauen können Chromosomenanomalien aufweisen

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Eine aktuelle Studie der University of Texas, USA, hat gezeigt, dass bei gesunden Frauen einige Brustzellen, die ansonsten normal erscheinen, Chromosomenanomalien aufweisen können, die typischerweise mit invasivem Brustkrebs in Verbindung gebracht werden.

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Neu beim fortg./rezidivierenden EC

Die Therapielandschaft erweitert sich beim primär fortgeschrittenen/rezidivierenden Endometriumkarzinom. KEYTRUDA® + Chemotherapie ist zur 1L-Behandlung für EC-Patientinnen, die für eine systemische Therapie geeignet sind, zugelassen. Dies gilt unabhängig vom MMR- und PD-L1-Status.

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Kombinierte Immuntherapie: Als Erstbehandlung für bestimmte Endometriumkarzinom-Patientinnen wirksamer als Chemotherapie

In einer klinischen Phase III-Studie (LEAP-001) wurde überprüft, ob die kombinierte Immuntherapie der Chemotherapie als Erstlinienbehandlung beim fortgeschrittenen oder wiederkehrenden Endometriumkarzinom überlegen ist.

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1 x spritzen – 90 Tage verhüten

Östrogenfreie Langzeitverhütung ohne tägliche Einnahme - geeignet für Frauen mit starkem Übergewicht¹*, Raucherinnen²*, stillende Mütter³ und Frauen mit abgeschlossenem Kinderwunsch.

Zu den Quellen | FI zu Depo-Clinovir & Sayana

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Wechseljahre: Kurzfristige Hormontherapie hat keine langfristigen kognitiven Auswirkungen

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Eine kurzfristige Hormontherapie in den Wechseljahren (MHT) hatte bei Frauen in der frühen Postmenopause keine langfristigen kognitiven Effekte. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of Wisconsin-Madison, USA.

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Fehlgeburten: Neue genetische Variante identifiziert

Wissenschaftler der Rutgers University-New Brunswick, USA, haben eine neue Genvariante identifiziert, die direkt mit frühen Fehlgeburten bei Frauen zusammenhängt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zusammenhang zwischen schwerer mütterlicher Morbidität und nachfolgender Geburt. JAMA 25.11.2024.

ACOG empfiehlt jetzt, mit Brustkrebs-Screenings bereits ab dem 40. Lebensjahr zu beginnen. JAMA 15.11.2024.

Transkutane elektrische Nervenstimulation zur Analgesie bei ambulanter Endometriumbiopsie. Eine randomisierte kontrollierte Studie. Obstetrics & Gynecology 21.11.2024.

Ein neuer Ansatz zur Vorhersage von Kopf- und Beckendeproportionen: dreidimensionale Magnetresonanztomographie-Beckenrekonstruktion. AJOG 25.11.2024.

 
 
 
Brustkrebs: Therapieentscheidung auf Basis eines biomarkerbasierten Tests kann auch schädlich sein

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Prämenopausale Patientinnen erhalten gegebenenfalls nicht die beste Versorgung, wenn sie auf eine Chemotherapie verzichten, von der sie möglicherweise profitiert hätten, so das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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PANORAMA:

Die Mehrheit der sexuell aktiven jungen Menschen in Deutschland verhütet und nutzt vorwiegend Kondome, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland.
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DGKJ warnt vor kommerziellen Angeboten beim Neugeborenen-Screening
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Die Zahlen an Gewalt gegen Frauen sind steigend, im November 2024 veröffentlichte die Bundesregierung ein neues Lagebild.
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TERMINE:

Menopause-Andropause-Anti-Aging-2024
5. Dezember 2024 - 7. Dezember 2024
Wien, Österreich

Senckenberg-Medizinsymposium: Der Beckenboden im Fokus der Gynäkologie, Geburtshilfe und Chirurgie
22. Februar 2025-08:30 - 14:30
Frankfurt am Main

Curriculum Onkologie – Tumorpatientinnen und –patienten bestmöglich versorgen
14. März 2025 - 16. März 2025
Berlin

 
 

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