Ausgabe 05/2025

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Donnerstag, 30. Januar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien hat die Auswirkungen einer Kombinations-Immuntherapie gegen Krebs, bestehend aus einer systemischen Gabe des Gewebehormons Interferon (IFN)-I und einer lokalen Imiquimod-Therapie, untersucht. Laut den Forschern deuten die Ergebnisse darauf hin, dass diese Therapie das Potenzial hat, die Behandlungsergebnisse bei oberflächlichen und damit lokal zugänglichen Tumorenwie Brustkrebs und Melanomen und zu verbessern.

Wissenschaftler des Exzellenzcluster „Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen“ und der DFG-Forschungsgruppe „miTarget“ erforschen die Funktion des Darmmikrobioms während Schwangerschaft und Stillzeit sowie dessen potenzielle Bedeutung für Patientinnen mit Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn. In einem Tiermodell stellten sie fest, dass die veränderte Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaft auch eine andere Stoffwechselaktivität nach sich zieht. „Die beobachteten Veränderungen sind mit entzündungsfördernden Prozessen verknüpft. Das heißt, das veränderte Mikrobiom könnte einen Anteil an der beobachteten Entzündungsneigung haben“, erklärt der Studienleiter Prof. Philip Rosenstiel.

Auch interessant: Eine aktuelle Studie vergleicht derzeit die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Anschlusstherapien (Antihormon-Therapie gegenüber Strahlentherapie) nach der Operation bei Brustkrebspatientinnen über 70 Jahren mit nicht metastasierten Luminal A-Tumoren. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
MedUni Wien: Neuer kombinierter Immuntherapie-Ansatz bei Melanom und Brustkrebs

MedUni Wien: Neuer kombinierter Immuntherapie-Ansatz bei Melanom und Brustkrebs

Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien hat in einer Studie eine neue Kombinationstherapie gegen Krebs untersucht.

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Genetischer Risikofaktor für Morbus Crohn beeinflusst natürliche Mikrobiomveränderung während der Schwangerschaft

Wissenschaftler des Exzellenzclusters PMI und der DFG-Forschungsgruppe „miTarget“ erforschen die Funktion des Darmmikrobioms während Schwangerschaft und Stillzeit sowie dessen potenzielle Bedeutung für Patientinnen mit Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

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Brustkrebs: Für Patientinnen über 70 Jahre könnte die Strahlentherapie als Anschlusstherapie vorteilhafter sein

Brustkrebs: Für Patientinnen über 70 Jahre könnte die Strahlentherapie als Anschlusstherapie vorteilhafter sein

Eine aktuelle Studie vergleicht derzeit die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Anschlusstherapien (Antihormon-Therapie vs. Strahlentherapie) nach der Operation bei Brustkrebspatientinnen über 70 Jahren mit nicht metastasierten Luminal A-Tumoren.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Fruchtbarkeit bei Transgenderpersonen und Personen mit Geschlechtervielfalt: systematische Überprüfung der Auswirkungen geschlechtsangleichender Hormone auf die Fortpflanzungsorgane und die Fruchtbarkeit. Hum Reprod Update 24.01.2025.

Einfluss von Aspirin auf das Biomarkerprofil bei Frauen mit hohem PräeklampsierisikoAm J Obstet Gynecol 24.01.2025.

Rolle von Glucagon-ähnlichen Peptid-1-Rezeptoragonisten bei Menschen mit Unfruchtbarkeit und Schwangerschaft. Obstet Gynecol 23.01.2025.

Schlafvariabilität und Zeit bis zum Eintreten einer Schwangerschaft: Ergebnisse einer Pilot-Kohortenstudie mit Frauen mit KinderwunschFertil Steril 24.01.2025.

 
 

Schwangerschaft: 94 Prozent der grauen Substanz im Gehirn von Müttern verändern sich

Eine von der Universitat Autonoma de Barcelona (UAB), Spanien, geleitete Studie hat nach Angaben der Forscher zum ersten Mal das Gehirn schwangerer Frauen mithilfe von bildgebenden Verfahren analysiert.

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Entwicklung der neuen S3-Leitlinie „Die Betreuung von Mutter und Kind im Wochenbett“

Entwicklung der neuen S3-Leitlinie „Die Betreuung von Mutter und Kind im Wochenbett“

Mit dem Ziel, eine praxisorientierte und wissenschaftlich fundierte Versorgung von Müttern und deren Neugeborenen zu fördern, wurde unter Beteiligung der TH Aschaffenburg erstmalig eine Leitlinie entwickelt.

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PANORAMA:

Niedergelassene Ärzte könnten pro Jahr bis zu drei Millionen stationär versorgte Behandlungsfälle problemlos ambulant übernehmen, konstatiert das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung.
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Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi hat das Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult (KKB) in Hannover besucht und überreichte der Klinik einen Förderbescheid in Höhe von 4 Millionen Euro.
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In Hessen bieten Hebammen, die Rettungsdienste unterstützen, werdenden Müttern zusätzliche Sicherheit.
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TERMINE:

Kooperation im Netzwerk Universitätsmedizin: Interdisziplinär und multizentrisch neue Wege gehen
25. - 26. Februar 2025
Berlin

Curriculum Onkologie – Tumorpatientinnen und –patienten bestmöglich versorgen
14. März 2025 - 16. März 2025
Berlin

FOKO Fortbildungskongress 2025
13. - 15. März 2025
Düsseldorf

AGO-DAGG Zertifizierungskurs: Gynäko-Onkologischer Operationskurs
21. - 22. März 2025
Berlin

 
 

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