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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,
Infektionen schneller diagnostizieren? In einer aktuellen Studie gingen US-amerikanische Forschende der Frage nach, ob sich die Testung von Blutproben auf mikrobielle zellfreie DNA (mcfDNA) bei Kindern zur Diagnose komplexer Infektionen im Kopf-Hals-Bereich eignet. Dabei wurde die diagnostische Leistung eines mcf-DNA-Tests mit der von konventionellen mikrobiologischen und klinischen Methoden verglichen. Die Autoren bewerteten ihre Ergebnisse einerseits als „vielversprechend“ – andererseits falle der Nutzen in der Kohorte variabel aus.
Mit der Frage, ob sich eine Tonsillitis auch telemedizinisch zuverlässig diagnostizieren lässt, hat sich ein Team der Universität Göteborg beschäftigt. Demnach ist die digitale Beurteilung nicht sicher genug, es besteht die Gefahr einer Über- oder Unterdiagnose.
Mehr Details zu diesen beiden Themen finden Sie in unserem Newsletter, genauso wie Aktuelles aus der Grundlagenforschung zu Pseudomonas aeruginosa – beispielsweise über Antikörper zur Therapie resistenter Keime.
Eine interessante Lektüre und eine gute Woche wünscht Ihnen,
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