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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,
CD70 spielt eine wichtige Rolle bei der Immunantwort auf das Ebstein-Barr-Virus, das mit Nasopharynxkarzinomen in Verbindung gebracht wird. Aber hat der Biomarker auch diagnostisches und prognostisches Potenzial? Ja, lautet die Antwort einer aktuellen Studie: CD70, nachgewiesen mittels Immuno-Positronenemissionstomographie/Computertomographie, zeigte hohe Sensitivität – insbesondere bei der Detektion von Lymphknotenmetastasen – bei weniger falsch-positiven Ergebnissen. Der neue Ansatz könnte künftig die Planung von Strahlentherapien erleichtern oder zur Steuerung von gegen CD70 gerichteten Immuntherapien eingesetzt werden.
Mehr zu diesem Thema und aus der Krebsforschung lesen Sie in unserem Newsletter – etwa zur Immuntherapie von Kopf-Hals-Krebs zu Pembrolizumab oder zur beschleunigten Kultivierung von Immunzellen für Immuntherapien.
Außerdem in Newsletter: Grundlagenforschung zum Gehör, genauer gesagt zu Kalziumkanälen in Haarsinneszellen. Ein Göttinger Team hat eine CaVAG-Variante unter die Lupe genommen, die auch beim Menschen beschrieben ist und mit Autismus-Spektrum-Störungen in Verbindung gebracht wird. Im Mausmodell erwies sich die Variante als empfindlicher, was die Reizschwelle der Nervenzellen des Hörnervs herabsetzt. Das könnte das System dauerhaft überlasten und zu schleichendem Hörverlust führen.
Mehr zu diesen und weiteren Themen lesen Sie in unserem Newsletter. Eine interessante Lektüre und eine gute Woche wünscht Ihnen,
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