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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,
durch absteigende Nervenfasern in der Hörbahn reguliert das Gehirn die Aktivität der Cochlea, um Hörverlust zu kompensieren. Das konnten US-amerikanische Forschende an Mäusen mit einer neuen Bildgebungsmethode zeigen, die auf optischer Kohärenztomographie basiert. Diese liefert 3-D-Echtzeitbilder der Cochlea „in Aktion“. Auf kurzfristige Reize reagierte das Innenohr der Mäuse übrigens nicht. Die Studienautoren hoffen, dass ihre Ergebnisse neue Ansätze zur Therapie von Hörstörungen wie Tinnitus oder Hyperakusis liefern können.
Mehr zu dieser Studie sowie Aktuelles aus der Hörforschung – etwa zur Entwicklung des Gehörs bei Kindern oder über die Ohrmuskeln, die bei intensivem Zuhören aktiviert werden – finden Sie in unserem Newsletter. Dieser informiert Sie außerdem über die Wirkung von Geräuschen auf das Gleichgewicht bei Menschen mit vestibulärer Hypofunktion oder mit welchen Maßnahmen die EU-Kommission die Arzneimittelproduktion in Europa ankurbeln will.
Eine interessante Lektüre und eine gute Woche wünscht Ihnen,
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