Ausgabe 43/2025

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Montag, 20. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

weniger Strahlung – weniger Nebenwirkungen – weniger Wirkung? Strategien zur Reduzierung der Strahlendosis bei der Therapie des Oropharynxkarzinoms waren bislang wenig erfolgversprechend. Allerdings könnten bestimmte Patienten doch von einer Deeskalation der Strahlentherapie profitieren, bei ähnlich guten Therapieerfolgen. Der Schlüssel liegt einer aktuellen Studie zufolge in der Tumor-Genetik. Die Studien-Autoren haben ein Modell entwickelt, das mittels Genexpressions-Daten die minimale Strahlendosis berechnet, die zur Bekämpfung des Tumors nötig ist.
Details zur Studie gibt es in unserem Newsletter, genauso wie weitere Meldungen aus der Krebsforschung – etwa über den Einfluss unbehandelter Depressionen auf das chirurgische Ergebnis oder über aktuelle Forschung zur Radioimmuntherapie.
Außerdem: Eine europäische Studie mit Daten aus 25 Städten in 14 Ländern konnte den Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und der Verschlechterung einer Obstruktiven Schlafapnoe bestätigen – allerdings mit deutlichen regionalen Unterschieden.
Eine interessante Lektüre sowie eine gute Woche wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Judith Amann

 

 
 
Strahlentherapie beim Oropharynxkarzinom personalisieren? Auf die Gene kommt es an

Strahlentherapie beim Oropharynxkarzinom personalisieren? Auf die Gene kommt es an

Bestimmte Patienten mit HPV-positivem Oropharynxkarzinom könnten von niedrigeren Strahlendosen profitieren: Wie eine aktuelle Studie zeigt, lässt sich die Strahlentherapie beim Oropharynxkarzinom mithilfe der Tumor-Genomik personalisieren.

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Das gab es noch nie: EVEREST ist die erste und einzige Head-to-Head-Studie im Bereich schwere, unkontrollierte CRSwNP*,1 mit zwei Biologika.2 Unter DUPIXENT® wurde eine 40 % stärkere Verbesserung des SNOT-22-Scores vs. Omalizumab in Woche 24 erreicht.a,2 Entdecken Sie hier die Studiendetails!

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Unbehandelte Depressionen verschlechtern chirurgische Ergebnisse bei Krebspatienten

Es ist bekannt, dass Depressionen mit gesundheitlichen Problemen verbunden sind – von Schlafstörungen bis hin zu einem erhöhten Krebsrisiko. Neue Studiendaten zeigen nun, dass Depressionen auch die postoperative Erholung und die Behandlungskosten beeinflussen.

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Radioimmuntherapie macht schwer behandelbare Krebsarten (wieder) angreifbar

Radioimmuntherapie macht schwer behandelbare Krebsarten (wieder) angreifbar

Tumoren schützen sich oft mit einem dichten Stützgewebe und speziellen Proteinen vor der körpereigenen Abwehr. Ein internationales Forschungsteam hat einen neuen Weg gefunden, diese Schutzschicht zu durchbrechen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Psychosozialer Status und Lebensqualität bei Patienten mit Morbus Menière und vestibulärer Migräne.
Am J Audiol, 02.10.2025

Prävalenz von Tinnitus und Schwindel und deren Zusammenhang mit rezidivierenden und chronischen Kopfschmerzen bei Erwachsenen.
Ear Nose Throat J, 07.10.2025

Maschinelles Lernen zur Vorhersage der extranodalen Ausbreitung bei Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen: systematische Übersicht und Metaanalyse.
Laryngoscope, 10.10.2025

Faktoren, welche die Ergebnisse der Audiometrie und Spracherkennung bei Trägern von Hybrid-Cochlea-Implantaten beeinflussen.
Laryngoscope, 08.10.2025

 
 

ERS 2025: Höhere Schadstoffbelastung der Luft ist mit Verschlechterung einer Obstruktiven Schlafapnoe assoziiert

Wer an Obstruktiver Schlafapnoe (OSA) leidet und an seinem Wohnort regelmäßig einem höheren Grad von Luftverschmutzung ausgesetzt ist, hat möglicherweise stärkere OSA-Symptome. Ob das tatsächlich der Fall ist und in welchem Maße, hängt aber offenbar auch von anderen lokalen Faktoren ab.

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Wie nutzerfreundlich ist das Praxisverwaltungssystem? – Analyse zu regionalen Unterschieden

Wie nutzerfreundlich ist das Praxisverwaltungssystem? – Analyse zu regionalen Unterschieden

Wie die Antwort auf die Frage „Wie nutzerfreundlich ist das Praxisverwaltungssystem?“ ausfällt, hängt auch von der Region ab. So sind Usability und Nutzerzufriedenheit in Ostdeutschland im Mittel geringer, so ein Ergebnis einer aktuellen Zi-Analyse.

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Panorama:

Am Campus Lübeck haben verschiedene Institutionen aus dem Bereich Hören den Verein HörHanse gegründet, um Kompetenzen aus Handwerk, Forschung, Ausbildung und Versorgung zu bündeln.
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Am Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wurde das Forschungsdatenzentrum Gesundheit eröffnet. Für die AWMF ein „wichtiger Schritt zur Schaffung des europäischen Gesundheitsdatenraumes“.
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Laut einer WHO-Analyse nehmen Antibiotikaresistenzen weltweit deutlich zu. „Das bedroht die Zukunft der modernen Medizin“, warnte der Direktor der zuständigen WHO-Abteilung.
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TERMINE:

4. Recklinghäuser Ohrkurs
18. - 21. November 2025
Recklinghausen

Kurs Kinder-Bronchoskopie – Teil 1
20. November 2025
Potsdam

Operationskurs Lappenplastik im Gesichtsbereich am Modell
21. November 2025
Jena

A- und B-Mode-Sonographie Kopf-Hals Aufbaukurs
21. – 22. November 2025
Innsbruck, Österreich

BUB Kurs (Kurs zur Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen)
21. – 22. November
online

 
 
 

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