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Liebe Leserinnen und Leser,
galten zu Beginn der COVID-19-Pandemie Geruchs- und Geschmacksstörungen auch bei Kindern als typisches Symptom, hat sich dieses Bild inzwischen gewandelt. Wie eine aktuelle Studie von Forschenden der Universität Bochum zeigen konnte, litt bis zu einem Fünftel der untersuchten Kinder unter messbaren Einschränkungen des Geruchs- beziehungsweise Geschmackssinns – unabhängig vom Erreger. Insgesamt berichteten Kinder, die eine Infektion durchgemacht hatten und unter persistierenden Symptomen litten, häufiger von verändertem Geruchs- und Geschmacksempfinden. Was besonders auffiel, war eine deutliche Diskrepanz zwischen objektiv messbaren Einschränkungen und dem subjektiven Empfinden der Kinder.
Bleibt bei Kindern ab einem Jahr mit einer Meningitis infolge einer Otitis media ein Standard-PCR-Test auf Erreger negativ, sollte eine Infektion mit Fusobacterium necrophorum in Betracht gezogen werden. Dann sollte auch gezielt nach diesem Erreger gesucht werden, empfehlen die Autoren einer französischen Multicenterstudie, die prospektiv Daten ausgewertet hatten, mit Blick auf ihre Ergebnisse.
Mehr zu diesen beiden Studien finden Sie in unserem Newsletter, der auch das Thema Allergien im Fokus hat. So stellen wir eine aktuelle Studie zum Bauernhof-Effekt vor, welche eine dafür verantwortliche Bakterienspezies identifizieren konnte, sowie eine Studie zur präzisieren Detektion von Antikörpern. Noch mehr Aktuelles zum Thema Allergie gibt es auch auf unserem Portal
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen
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