Ausgabe 35/2024

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Montag, 26. August 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,

die seltene autosomal dominante Taubheit 50 (DFN50) führt beim Menschen ab dem Kindesalter zu einem zunehmenden Hörverlust. US-amerikanische Forscher haben einen gentherapeutischen Ansatz für DFN50 im Mausmodell getestet und konnten das Gehör erwachsener Mäuse wiederherstellen – mit anhaltendem Effekt.

Aber ob Gentherapie oder andere Wirkstoffe – zur Behandlung von Hörverlust müssen Therapeutika an Ort und Stelle wirken: im Innenohr. Inwieweit sich magnetische Nanopartikel als Trägermaterial für Wirkstoffe eignen, will ein Team von der University of Cincinnati (USA) untersuchen.

Auch als Ansatz zur Krebstherapie haben Nanopartikel Potenzial: So konnte ein israelisches Team mit Nanopartikeln als Arzneimittelträger dysfunktionale natürliche Killerzellen in vitro so umprogrammieren, dass sie ihre normale Funktion zurückerlangten und Krebszellen abtöten konnten.

Mehr zu diesen wie zu weiteren Themen aus Medizin und Forschung lesen Sie in unserem Newsletter.

Eine interessante Lektüre und eine gute Woche wünscht Ihnen,




   Ihre
   Dr. Judith Amann

 

 
 
Vielversprechender Ansatz für genetisch bedingten Hörverlust

Vielversprechender Ansatz für genetisch bedingten Hörverlust

US-amerikanische Forschende konnten mittels Genome-Editing das Gehör erwachsener Mäuse mit erblicher Taubheit im präklinischen Modell wiederherstellen. Im Fokus der Studie: die seltene autosomal dominante Taubheit 50 (DFNA50).

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Mit Nanopartikeln gegen Hörverlust?

Damit neue Therapieansätze gegen Hörverlust funktionieren, müssen Wirkstoffe dort ankommen, wo sie wirken sollen: im Innenohr. Ob sich magnetische Nanopartikel als Trägersystem eignen, wollen US-amerikanische Forschende untersuchen.

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Nanopartikel stellen Effizienz erschöpfter Krebs-abtötender Immunzellen wieder her

Nanopartikel stellen Effizienz erschöpfter Krebs-abtötender Immunzellen wieder her

Natürliche Killerzellen bekämpfen Krebs, sind aber aufgrund von Erschöpfung oft dysfunktional. Eine vielversprechende Technik, die an der Bar-Ilan-Universität entwickelt wurde, verjüngt sie.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Verlängerte Zeit bis zur Operation bei Patienten mit Resterkrankung nach neoadjuvanter Chemoradiotherapie bei Speiseröhrenkrebs. (Ann Surg 13.08.2024)

Veränderungen der Laktatdehydrogenase im Serum als prognostischer Faktor bei Patienten mit Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom, die mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren behandelt werden. (Acta Otolaryngol 2024 Aug 10:1-6.) 

Faktoren im Zusammenhang mit Schwindel bei Arbeitnehmern mit lärmbedingter Schwerhörigkeit in Brasilien. (Am J Audiol 2024 Aug 16:1-9.)

Bewertung der Genauigkeit von ChatGPT bei häufigen Patientenfragen zum HPV-positiven Oropharynxkarzinom. (Ann Otol Rhinol Laryngol 2024;133(9):814-819.)

 
 

„Notausgang“ für Elektronen in Krebszellen

Das Rätsel des Warburg-Effekts ist laut einer Mitteilung der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen gelöst, ein Gießener Biochemiker habe die Gründe für die Milchsäuregärung in Tumorzellen aufgeklärt.

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Hohes Risiko für Herz- und Hörprobleme nach Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter

Hohes Risiko für Herz- und Hörprobleme nach Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter

Die deutschlandweite VersKiK-Studie liefert erste Ergebnisse zur Nachsorge von Überlebenden nach Krebs im Kindes- und Jugendalter.

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Panorama:

Erfahren wie Operieren sich anfühlt – aber virtuell: Ein Projekt, an dem unter anderem die Universitätsklinik Bonn beteiligt ist, entwickelt eine Virtual-Reality-Trainingsumgebung für chirurgische Eingriffe.
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Das Universitätsklinikum Mannheim mach hohe Verluste. Die Lösung: ein Verbund mit dem Universitätsklinikum Heidelberg. Aber das Bundeskartellamt legte ein Veto ein. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Mannheim wollen dagegen vorgehen.
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Kollege KI hilft beim Schreiben: Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf unterstützt ein KI-Sprachmodell bei der Erstellung von Arztbriefen.
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Seit 10 Jahren gibt es das FEES-Ausbildungscurriculum. Für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie „ein Erfolgsmodell“ mit dem die optimale Versorgung von Schluckstörungen in die Fläche getragen werde.
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TERMINE:

6. Kurs für Chirurgie der Nasennebenhöhlen
16. - 17. September 2024
Ulm

29. Kurs in funktionell-ästhetischer Rhinochirurgie
18. - 19. September 2024
Ulm

106. Jahrestagung der Vereinigung Südwestdeutscher Hals-Nasen-Ohrenärzte
20. - 21. September 2024
Regensburg

14. Kurs für Ohrmuschelplastik
20. September 2024
Ulm

22. Kurs für funktionell-ästhetische Chirurgie – Septumplastik step by step
26. - 27. September 2024
Jena

Hygienebeauftragter Arzt /Ärztin Grundkurs
26. - 27. September 2024
Kassel

 
 

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