Ausgabe 14/2025

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Mittwoch, 02. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes, Übergewicht und hohe Cholesterinwerte sind bekanntermaßen die „Big Five“ der kardiovaskulären Risikofaktoren. Bei 50-Jährigen mit allen fünf Risikofaktoren tritt im Durchschnitt mehr als zehn Jahre früher ein Herz-Kreislauf-Ereignis auf (Frauen: 13,3 Jahre; Männer: 10,6 Jahre) als bei Gleichaltrigen ohne diese Risikofaktoren. Auch die Lebenserwartung sinkt: Bei Frauen um rund 14,5 Jahre, bei Männern um 11,8 Jahre. Das zeigen jüngst auf der Jahrestagung des American College of Cardiology präsentierte Studienergebnisse unter Leitung deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die Studie gibt jedoch Anlass zur Hoffnung. So lohnt es sich auch im Alter noch, die Risikofaktoren zu bekämpfen – besonders große Hebel sind hier Bluthochdruck und das Rauchen. Wer diese beiden Faktoren mit 55–60 Jahren in den Griff kriegt, kann wertvolle Lebensjahre zurückgewinnen. Was die Erkenntnisse für die politischen Maßnahmen zur kardiovaskulären Prävention in Deutschland bedeuten, erfahren Sie im heutigen Top-Beitrag.

Vor etwa einem halben Jahr erschien die Nationale VersorgungsLeitlinie zur chronischen koronaren Herzerkrankung (KHK). Unter den mehr als 20 unterzeichnenden Institutionen sucht man jedoch zwei Namen vergebens: Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). In einem jüngst veröffentlichten konsentierten Positionspapier erläutern die Fachgesellschaften – mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) – die Kritik an der NVL Chronische KHK, die sie zu diesem bislang beispiellosen Schritt bewegt hat.

Lesen Sie diese und weitere spannende Meldungen aus der Kardiologie im heutigen Newsletter. Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Kardiovaskuläre Risikofaktoren verringern die Lebenserwartung erheblich

Kardiovaskuläre Risikofaktoren verringern die Lebenserwartung erheblich

Wie viel Lebenszeit pro Person geht durch die „Big Five“ der Herz-Kreislauf-Risikofaktoren verloren? Dieser Frage ging ein internationales Forschungsteam unter deutscher Leitung nach. Ihre Erkenntnisse publizierten sie jüngst im „New England Journal of Medicine“.

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Nach Lungenembolie wachsam bleiben

Die Nachsorge ist bei Patienten mit Lungenembolie entscheidend, um schwerwiegen-de Folgeerkrankungen wie die CTEPH frühzeitig zu erkennen. Erfahren Sie mehr zu den Zusammenhängen zwischen Lungenembolie und CTEPH und welche Schritte wichtig sind, um die Erkrankung möglichst früh zu erkennen.

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NVL chronische KHK: Keine Unterstützung von DGK und DGIM

Die neue NVL zur chronischen KHK steht in der Kritik: Wichtige Fachgesellschaften monieren unzureichende Studienberücksichtigung, problematische Therapieempfehlungen und praxisferne Vorgaben. Sie fordern eine Überarbeitung für eine patientenzentrierte Versorgung.

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FORXIGA®: Ihre Wahl bei chronischer Herzinsuffizienz

Machen Sie FORXIGA® zum SGLT-2i Ihrer Wahl bei chronischer Herzinsuffizienz dank signifikanter Senkung der kardiovaskulären Mortalität1-3,a,b sowie Zusatznutzen für das gesamte Spektrum der Herzinsuffizienz.4,5,c,d

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FAIR-HF2 liefert neue Erkenntnisse zur intravenösen Eisengabe bei Herzschwäche

FAIR-HF2 liefert neue Erkenntnisse zur intravenösen Eisengabe bei Herzschwäche

Eine internationale Studie mit mehr als 1100 Patienten zeigt: Die intravenöse Behandlung von Eisenmangel bei Herzinsuffizienz ist sicher und weist einen Trend zu einem klinischen Nutzen auf.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Orales Semaglutid und kardiovaskuläre Ergebnisse bei Personen mit Typ-2-Diabetes, je nach Einsatz von SGLT2-Hemmern: Vorspezifizierte Analysen der randomisierten SOUL-Studie.
Circulation 29.03.2025

Neuer Schwellenwert für die Definition einer leichten Aortenstenose, abgeleitet aus geschwindigkeitskodierter MRT bei 60.000 Personen.
JACC 2025;85(13)1387–1399.

Pulsed-Field- versus Kryoballonablation bei paroxysmalem Vorhofflimmern.
N Engl J Med 31.03.2025

Dauerhaftigkeit und Wirksamkeit von Solbinsiran, einer GalNAc-konjugierten siRNA, die auf ANGPTL3 abzielt, bei Erwachsenen mit gemischter Dyslipidämie (PROLONG-ANG3): eine doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Phase-II-Studie.
Lancet 31.03.2025

 
 

Gesundheitswesen im Umbruch: Kardiologische Versorgung von Herzpatienten sicherstellen

Wie sich in Krisen- und Umbruchszeiten eine vernünftige kardiologischeVersorgung bei geänderten Rahmenbedingungen in Deutschland sicherstellen lässt, wurde kürzlich bei einem Expertengespräch auf Einladung der Deutschen Herzstiftung diskutiert.

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Bluthochdruck führt schon früh zu Nierenveränderungen

Bluthochdruck führt schon früh zu Nierenveränderungen

Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien, Österreich, hat herausgefunden, dass Bluthochdruck auch ohne weitere Vorerkrankungen wie Diabetes zu Auffälligkeiten an den Podozyten führen kann.

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PANORAMA:

Unter Leitung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein ist jüngst die klinische Studie SGLT2-HYPE gestartet. Sie soll klären, ob Dapagliflozin die Gesundheit von Menschen mit Bluthochdruck nachhaltig verbessern kann.
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Union und SPD planen die Einführung eines „verbindlichen Primärarztsystems“. Wer dennoch direkt zum Facharzt will, soll aus Sicht der Bundesärztekammer draufzahlen.
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Die Niederlassung in einer eigenen Praxis ist weiterhin attraktiv, zeigt eine aktuelle Zi-Befragung. Demnach würden sich 77 Prozent der neu niedergelassenen Ärzte sowie Psychotherapeuten erneut für diesen Schritt entscheiden.
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TERMINE:

10. Essener Kardiologie Update
30. April 2025
Essen

Frankfurt Academy for Cardiac Computed Tomography – FACCT
2.–3. Mai 2025
Frankfurt a.M.

Rosenheimer Kardiologietag
3. Mai 2025
Rosenheim

131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
3.–6. Mai 2025
Wiesbaden

 
 

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