Ausgabe 50/2024

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Mittwoch, 11. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

zum Schutz vor einem Plötzlichen Herztod (SCD) wird in gängigen Leitlinien bislang die Implantation eines Defibrillators nach Herzinfarkt empfohlen, wenn die kardiale Pumpfunktion stark eingeschränkt ist (LVEF ≤35 %). Ein internationales Team unter der Leitung von Wissenschaftlern des Deutschen Herzzentrums der Charité stellt diese Empfehlung basierend auf einer aktuellen Analyse infrage. Ihre im „European Heart Journal“ veröffentlichte Studie zeigt, dass das Risiko eines SCD durch die Messung der LVEF nicht zuverlässig eingeschätzt werden konnte. Sie halten es daher für dringend notwendig, den Nutzen einer routinemäßigen prophylaktischen Defibrillator-Implantation bei Patienten mit einer LVEF von ≤35 % neu zu bewerten.

Von der Device- zur medikamentösen Therapie nach Herzinfarkt beziehungsweise akutem Koronarsyndrom (ACS): Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung analysierten die Krankenkassendaten von mehr als 17.000 Patienten mit ACS, um die Wirksamkeit und Sicherheit und von Prasugrel und Ticagrelor in der Routineversorgung zu vergleichen. Ihre Ergebnisse bestätigen einerseits die Erkenntnisse der randomisierten ISAR-REACT5-Studie und heben andererseits die Bedeutung von Datenbankanalysen zur Evidenzgenerierung in der klinischen Praxis hervor. Welcher der beiden Wirkstoffe in der Analyse die Nase vorn hatte, erfahren Sie im entsprechenden Beitrag.

Eine spannende Lektüre und eine angenehme Adventswoche wünscht,




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Akutes Koronarsyndrom: Prasugrel überzeugt in der klinischen Praxis

Akutes Koronarsyndrom: Prasugrel überzeugt in der klinischen Praxis

Eine aktuelle Studie – basierend auf klinischen Routinedaten einer deutschen Krankenkasse – bestätigt die Überlegenheit des Thrombozytenaggregationshemmers Prasugrel gegenüber Ticagrelor bei der Behandlung von akuten Koronarsyndromen.

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Hereditäre ATTR-Amyloidose: AMVUTTRA - rascher TTR-Knockdown

AMVUTTRA® ist seit 2 Jahren zugelassen bei ATTRv-Amyloidose mit Polyneuropathie der Stadien 1 oder 2. Subkutan, 1 x pro Quartal. Unter AMVUTTRA® zeigte sich ein rascher Knockdown
(ab Woche 3) des pathogenen Transthyretins.1 Eine explorative Subgruppenanalyse der Helios-A-Studie zeigte einen vs. Placebo signifikant reduzierten NT-proBNP bei Patienten mit Polyneuropathie und kardialer Beteiligung.2

Pflichttext & Referenzen

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LVEF zur Risikoeinschätzung für Plötzlichen Herztod nach Myokardinfarkt wenig geeignet

Wie lässt sich das Risiko eines Plötzlichen Herztodes (SCD) bei Patienten, die bereits einen Herzinfarkt überstanden haben, zuverlässig beurteilen? Und wann ist der Einsatz eines implantierbaren Defibrillators wirklich sinnvoll? Eine neue Analyse stellt bisher gültige Empfehlungen deutlich in Frage.

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Studiendesign und erste ausgewählte Baseline-Daten zu MARS1

MARS: eine nicht-interventionelle Studie zur monatlichen Gabe (alle 4 Wochen) von 300 mg Alirocumab (PRALUENT®) im 2-ml-Fertigpen. Neben Wirksamkeit und Sicherheit wurden via „Fragebogen zur Akzeptanz der Injektionsbehandlung“ Therapiezufriedenheit, Adhärenz und Persistenz bei erwachsenen Patient*innen unter realen Bedingungen in der täglichen Routine in 50 deutschen Zentren erfasst.

Pflichtangaben & Quellen

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Kabelloser Herzschrittmacher: Schneller wieder mobil nach Implantation über die Halsvene

Kabelloser Herzschrittmacher: Schneller wieder mobil nach Implantation über die Halsvene

Die kabellosen Herzschrittmacher werden bisher meist über die Leiste implantiert. Das Herzzentrum Leipzig führt nun auch die Implantation über die Halsvene durch, was mehrere Vorteile für die Patienten mit sich bringt.

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CAMZYOS® überzeugt auch in der Langzeitbehandlung nach 3,5 Jahren1

Bei der Behandlung von HOCM-Patient:innen mit CAMZYOS® (Mavacamten) ist es entscheidend, dass Wirksamkeit und Verträglichkeit auch langfristig erhalten bleiben. Positive Hinweise dazu zeigt eine 180-Wochen-Kohorte der EXPLORER-HCM Studie: MAVA-LTE. MAVA-LTE ist eine laufende 5-Jahres-Verlängerungsstudie zur Behandlung mit CAMZYOS®.1 Erfahren Sie mehr zu den 180-Wochen-Daten der MAVA-LTE Studie.

Fachinformation | Referenzen

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DGIM drängt auf konsequente Weiterentwicklung der Krankenhaus- und Notfallreform

„Der Reformdruck im Gesundheitswesen duldet keinen Aufschub!“ Dies betont die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) und begrüßt, dass das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) zum 1. Januar 2025 in Kraft treten kann.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Entwicklung und Bewertung eines umfassenden Vorhersagemodells für das Auftreten einer koronaren Herzkrankheit anhand genetischer, sozialer und lebensstil-psychologischer Faktoren: Eine prospektive Analyse der UK Biobank. Ann Intern Med 10.12.2024

Vorhersage schwerwiegender unerwünschter koronarer Ereignisse mit Hilfe des koronaren Risikoscores bei FrauenRadiol Cardiothorac Imaging 2024 Dec;6(6):e230381.

Geschlechtsspezifischer Zusammenhang zwischen genetischem Risiko für psychiatrische Störungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Circ Genom Precis Med 2024 Nov 29:e004685.

 
 
 
Martin Möckel übernimmt neue Charité-Professur für Notfallmedizin

Martin Möckel übernimmt neue Charité-Professur für Notfallmedizin

Prof. Martin Möckel hat zum 1. Dezember die Professur für Notfallmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen.

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PANORAMA:

Am 5. Dezember debattierte der Bundestag über eine fraktionsübergreifende Initiative für die Einführung einer Widerspruchsregelung bei der Organspende. Ob es bis zur Wahl am 23. Februar 2025 zu einer Reform kommt, bleibt jedoch ungewiss.
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Das Online-Organspende-Register ist bisher nicht der große Wurf: Bislang werden hier erst rund 212.000 Einträge gezählt.
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Eine Mehrheit der EU-Gesundheitsministerinnen und -minister hat sich für einen deutlich strengeren Nichtraucherschutz ausgesprochen. Deutschland muss sich aber nicht an die neuen Empfehlungen halten.
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TERMINE:

HerzFocus 2025
15. Januar 2025
Wiesbaden

33. Bad Berkaer Kardiologie-Symposium
17.–18. Januar 2025
Bad Berka

3. Heidelberger ECMO-Symposium
18. Januar 2024
Heidelberg

HFA Winter Research Meeting on Translational Heart Failure 2025
20.–22. 
Januar 2025
Wien, Österreich

Kardiovaskuläre Frühjahrstagung 2025
21.–22. März 2025
Leipzig

 
 

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