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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
kommt es im Rahmen einer Koronaren Herzkrankheit zu einer behandlungsbedürftigen Verengung der Herzkranzgefäße, können sowohl medikamentenbeschichte Stents (DES) als auch medikamentenbeschichtete Ballonkatheter (DCB) zur Aufweitung zum Einsatz kommen. Letztere haben den Vorteil, dass sie ohne ein dauerhaftes Implantat auskommen. In Gefäßen mit einem maximalen Durchmesser von 2,75 Millimeter ist der DCB mit dem DES mit Blick auf die MACE-Rate mindestens vergleichbar.
Doch wie verhält es sich in größeren Koronararterien? Das untersuchte die Studie SELUTION DeNovo, deren Ergebnisse kürzlich auf dem US-amerikanischen Kongress für kathetergestützte Behandlung von Herzerkrankungen (TCT 2025) präsentiert wurden. Demnach liefert der DCB-Einsatz auch hier überzeugende Ergebnisse. Wie diese in Relation zur chinesischen Studie Rec-Cagefree I zu betrachten sind, in der der DES bei größeren Gefäßen besser abgeschnitten hatte, lesen Sie im entsprechenden Beitrag.
Während der Coronapandemie war es ein heiß umkämpftes Thema: Sollten Kinder und Jugendliche gegen SARS-CoV-2 geimpft werden oder nicht? Vor dem Hintergrund der überwiegend leichten Krankheitsverläufe bei Heranwachsenden bei gleichzeitig erhöhtem Risiko für eine Myokarditis in Folge der Vakzinierung, war diese Frage alles andere als leicht zu beantworten.
Dass die Entscheidung für die Impfung zumindest mit Blick auf kardiovaskuläre und immunologische Komplikationen die richtige war, zeigt nun eine aktuelle Studie aus Großbritannien. Aus den Daten von mehr als 14 Millionen Kindern und Jugendlichen konnten die Forschenden ableiten, dass nach einer COVID-19-Infektion Thrombosen, Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen häufiger auftraten als nach einer Impfung – und dass das Risiko für diese Komplikationen nach einer Infektion viel länger anhielt.
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