Ausgabe 16/2025

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Mittwoch, 16. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
lohnt sich bei Patienten mit Herzinsuffizienz-bedingtem kardiogenem Schock der frühzeitige Einsatz einer intraaortalen Ballonpumpe (IABP)? Die Ergebnisse der Studie Altshock-2 sprechen dagegen. Im Vergleich mit der medikamentösen Standardversorgung konnte Altshock-2 keinen Nutzen der IABP feststellen. Da sich bereits nach Einschluss der Hälfte der geplanten Studienteilnehmer herauskristallisierte, dass die IABP weder die primären noch die sekundären Endpunkte signifikant verbesserte, wurde die Studie vorzeitig beendet.
Das Ziel, durch Früherkennung schwerwiegende Verläufe der Herzinsuffizienz zu vermeiden, hat das Innovationsfondsprojekt HerzCheck. Hierfür wurden zwischen Juni 2021 bis April 2023 insgesamt 4509 asymptomatische Personen im mittleren Alter mit mindestens einem kardiovaskulären Risikofaktor einer magnetresonanztomographischen (MRT) Untersuchung unterzogen. Das Besondere dabei: Die Untersuchung erfolgte in einem mobilen MRT-Gerät, dass in einem Trailer in dünn besiedelte Regionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern transportiert wurde. Zu welcher Erkenntnis die ersten Auswertungen des Projektes kommen, lesen Sie im entsprechenden Beitrag.
Lesen Sie weitere spannende Meldungen aus der Kardiologie im heutigen Newsletter und auf unserer Website. Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein frohes Osterfest!




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Herzinsuffizienz-bedingter kardiogener Schock: Das Aus für die intraaortale Ballonpumpe?

Herzinsuffizienz-bedingter kardiogener Schock: Das Aus für die intraaortale Ballonpumpe?

Der frühzeitige Einsatz einer intraaortalen Ballonpumpe bei kardiogenem Schock aufgrund von Herzinsuffizienz ist nicht besser als die medikamentöse Versorgung. Zu diesem Ergebnis gelangt die Studie Altshock-2, die auf der Jahrestagung des American College of Cardiology präsentiert wurde.

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Gesundheit wird Herzsache: Mit Wegovy® mehr erreichen

Wegovy® ist die einzige Adipositas-Therapie mit nachgewiesener Senkung des Risikos für schwere kardiovaskuläre Ereignisse vs. Placebo* – bei Menschen mit Adipositas und etablierter CVD betrug die relative Risikoreduktion für MACE bis zu 20 %.§,†

Pflichttext | Referenzen

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Paroxysmales Vorhofflimmern: Pulsed-Field-Ablation im direkten Vergleich mit Kryoballonablation

In einer aktuellen Studie erzielte die Pulsed-Field-Ablation (PFA) im Vergleich zur herkömmlichen Katheterablation per Kryoballon eine höhere Erfolgsquote mit seltenerem Wiederauftreten von Herzrhythmusstörungen bei gleichzeitig hoher Sicherheit und kürzerer Eingriffsdauer.

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DGIM 2025: Interdisziplinäres Symposium

Kommen zu Brustschmerzen, Arrhythmie oder Kardiomyopathie scheinbar unspezifische Symptome wie verwaschene Sprache oder Gleichgewichtsstörungen hinzu, würden Sie an eine Friedreich-Ataxie denken?1 Erfahren Sie mehr über die seltene Erkrankung beim interdisziplinären Biogen-Symposium: DGIM-Kongress, Sa. 03.05.2025, 18.00 – 19.00 Uhr, RMCC, Wiesbaden.

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Herzinsuffizienz: Früherkennung mit mobilem MRT

Herzinsuffizienz: Früherkennung mit mobilem MRT

Erste Auswertungen des Innovationsfondsprojekts HerzCheck zeigen: Mit einem mobilen und regionalen Bedürfnissen entsprechenden Versorgungsansatz inklusive einer Herz-MRT-Untersuchung lässt sich eine asymptomatische Herzinsuffizienz rund sieben Jahre früher erkennen als mit Standard-Diagnoseverfahren.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Verlängerte reduzierte Apixaban-Dosis bei krebsbedingter venöser Thromboembolie.
N Engl J Med 29.03.2025

CCL3 im Plasma sagt negative Folgen einer Herzinsuffizienz bei Patienten mit arrhythmogener Kardiomyopathie voraus.
BMC Med 2025;23(1):213.

Verhältnis der Erythrozytenverteilungsbreite zu Albumin: Ein prädiktiver Biomarker für die Mortalität im Krankenhaus bei Patienten mit Herzinsuffizienz.
Acta Cardiol 2025 Apr 14:1–11.

 
 

Künstliche Intelligenz zur Erkennung von Anomalien der Herzkranzgefäße

Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern haben ein KI-basiertes Tool entwickelt, das Anomalien der Koronargefäße in CT-Bildern mit hoher Präzision erkennt und klassifiziert.

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Nach TIA oder Minor Stroke ist das Schlaganfallrisiko langfristig erhöht

Nach TIA oder Minor Stroke ist das Schlaganfallrisiko langfristig erhöht

Bei Patienten, die eine transitorische ischämische Attacke (TIA) oder einen Minor Stroke erlitten haben, besteht ein anhaltend hohes Risiko für einen nachfolgenden Schlaganfall. Das geht aus einer Review-Arbeit in „JAMA“ hervor, die die jährlichen Inzidenzraten und die kumulative Inzidenz von Schlaganfällen bis zu zehn Jahre nach solchen Ereignissen ermittelt hat.

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PANORAMA:

Mit einem Herzfehler geboren zu werden, kann mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergehen – für Babys und ihre Mütter. Dies geht aus neuen Forschungsergebnissen hervor, die in „Circulation“ veröffentlicht wurden.
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In Leipzig wird das Versorgungsangebot für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) erweitert: Das Herzzentrum Leipzig und das Helios Park-Klinikum Leipzig behandeln nun auch EMAH-Patienten mit nichtkardiologischen Erkrankungen.
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Etwa 145.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an den Folgen des Rauchens. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie fordert politische Maßnahmen zur Reduktion des Nikotinkonsums.
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TERMINE:

Dessau auf Ziel
30. April 2025
Dessau-Roßlau

4. Trierer ECMO-Kurs
25.–27. April 2025
Trier

Sportkardiologie 2025
16.–17. Mai 2025
Erlangen

Führungs- und Managementtraining für Ärztinnen – Modul 1: Personalführung – Mitarbeiter*innen fördern und das Team entwickeln
24.–25. Juni 2025
Bergisch Gladbach

 
 

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