Ausgabe 12/2025

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Mittwoch, 19. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

seit Jahren setzen sich anästhesiologische und kardiologische Fachverbände dafür ein, die Mortalitätsrate durch plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstände in Deutschland zu senken, beispielsweise durch breitere Kenntnisse zur Laienreanimation. Dass die Geschwindigkeit, mit der nach einem Herzstillstand mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen wird, entscheidender für das Überleben ist als die Person, die sie durchführt (Laie vs. medizinisches Personal), zeigt beispielsweise eine letzte Woche beim ESC-Kongress Acute CardioVascular Care 2025 präsentierte neue Studie aus Italien.

In ersten Bundesländern wurde bereits die Einführung eines verpflichtenden Wiederbelebungsunterrichts in Schulen beschlossen. Jedoch fehle es an einer flächendeckenden Initiative, um die Zahl der Todesfälle durch plötzlichen Herzstillstand systematisch zu senken, wie Prof. Jan-Thorsten Gräsner, Sprecher des Organisationskomitees des Deutschen Reanimationsregisters, kürzlich betonte. Politischer Handlungsdruck soll nun durch die Offenlegung der volkswirtschaftlichen Kosten aufgebaut werden, die durch Herz-Kreislauf-Stillstände entstehen: Einer aktuellen Berechnung zufolge belaufen sich diese auf 35 Milliarden Euro pro Jahr. Ob sich damit – wie erhofft – ein politisches Umdenken anstoßen lässt, bleibt abzuwarten.

Viel Freude bei der Lektüre dieser und weiterer spannender Meldungen aus der Kardiologie wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Wiederbelebung: Schneller Start wichtiger als professionelle Umsetzung

Wiederbelebung: Schneller Start wichtiger als professionelle Umsetzung

Eine jüngst präsentierte Studie aus Italien zeigt: Bei einem Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses ist ein schneller Start der Herz-Lungen-Wiederbelebung entscheidend für das Überleben und das Outcome der Betroffenen – und nicht die Person, die sie durchführt.

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Morbus Fabry – Enzymersatztherapie weitergedacht

Morbus Fabry ist eine seltene lysosomale Speichererkrankung mit progredientem Verlauf und kardiovaskulären Komplikationen. Die Enzymersatztherapie Elfabrio® (Pflichttext) unterstützt Ihre Morbus-Fabry-Patient:innen. Sie haben die Wahl

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Neue Berechnung: Volkswirtschaftlicher Schaden durch plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand enorm

Eine aktuelle Berechnung beziffert die volkswirtschaftlichen Kosten infolge von plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillständen in Deutschland auf etwa 35 Milliarden Euro pro Jahr. Reanimationsexperten fordern die Umsetzung von Präventionsstrategien.

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Experten stellen neue ATTR-CM-Therapie mit Beyonttra® vor

Neue Therapiechancen bei kardialer ATTR-Amyloidose (ATTR-CM) mit Beyonttra® (Acoramidis): Der TTR-Stabilisator zeigt in der Zulassungsstudie ATTRibute-CM schnell deutliche Vorteile in wichtigen kardiovaskulären kombinierten Endpunkten im Vergleich zu Placebo.

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Hirnblutungen: Gegenmittel gegen Blutverdünner untersucht

Hirnblutungen: Gegenmittel gegen Blutverdünner untersucht

Blutverdünnende Medikamente sollen vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen. Erleiden Patienten, die Blutverdünner einnehmen, jedoch eine Hirnblutung, ist das besonders gefährlich und erfordert eine schnelle Behandlung. Mediziner der Universität Duisburg-Essen haben nun ein Gegenmittel gegen die Blutverdünner Rivaroxaban oder Apibaxan untersucht.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zusammenhang zwischen Trainingsgewohnheiten vor der Aufnahme und den Ergebnissen nach der Entlassung bei älteren Patienten mit Herzinsuffizienz.
Eur J Prev Cardiol 2025:zwaf069.

Schwellenwerte für körperliche Aktivität und bewegungsarmes Verhalten zur Sekundärprävention bei koronarer Herzkrankheit: Morbiditäts-Überlebens-Baum-Analyse.
Can J Cardiol 2025;41(3):494–503.

Prognostische Auswirkungen von Untergewicht bei Patienten, die sich einer Transkutanen-Edge-to-Edge-Reparatur der Mitralklappe unterziehen: Das OCEAN-Mitral-Register.
ESC Heart Fail 2025;12(1):408–417.

 
 

Routine-Check beim Augenarzt: Mit KI-generiertem Netzhaut-Screening zur kardiovaskulären Risikovorhersage

Eine aktuelle Arbeit zeigt, dass mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) beim augenärztlichen Routine-Check die Vorhersage unerwünschter, schwerwiegender Ereignisse bei Menschen mit Typ-2-Diabetes einfacher und präziser werden könnte.

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Ärztekammer fordert Zuckersteuer von neuer Bundesregierung

Ärztekammer fordert Zuckersteuer von neuer Bundesregierung

Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland sind übergewichtig und bewegen sich nicht genug. Die neue Bundesregierung sollte handeln, fordert die Ärztekammer Niedersachsen.

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PANORAMA:

Rund 280.000 Menschen haben seit dem Start des zentralen Organspenderegisters vor einem Jahr dort Erklärungen zu ihrer generellen Spendebereitschaft festgehalten.
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Mit einer Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe will die Björn-Steiger-Stiftung bundesweit einheitliche Standards im Rettungsdienst erreichen.
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Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin gedachte am 14. März 2025 des 140. Todestages ihres Gründers, Prof. Theodor von Frerichs.
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TERMINE:

91. DGK-Jahrestagung
23.–26. April 2025
Mannheim

Advanced Vascular Conference
28.–30. April 2025
Frankfurt a.M.

ESC Cardio-Oncology 2025
20.–21. 
Juni 2025
Florenz, Italien

 
 

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