Ausgabe 13/2025

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Mittwoch, 26. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

Patienten, die sich einer Herzkatheteruntersuchung unterziehen, müssen in der Regel mehrere Stunden vor dem Eingriff nüchtern bleiben. Eine Studie aus Australien stellt diese gängige Praxis infrage. Die Ergebnisse der SCOFF-Studie deuten darauf hin, dass für Patienten, bei denen ein Herzkathetereingriff unter Analgosedierung vorgenommen wird, eine präoperative Nüchternheitsregelung möglicherweise nicht erforderlich ist. Sowohl in Bezug auf den primären Endpunkt (Aspirationspneumonie, Hypotonie, Hyperglykämie, Hypoglykämie) als auch mit Blick auf die Patientenzufriedenheit erwies sich der Verzicht auf die Regelung zur Nahrungskarenz im Vergleich zur Nüchternheit als vorteilhaft.

Ebenfalls überarbeitet werden sollten nach Ansicht einer Studiengruppe aus Österreich die Diagnosekriterien für eine Aortenklappenstenose – speziell die Grenzwerte für die Aortenklappenverkalkung (AVC). Ihre retrospektive Auswertung von CT-Daten ergab, dass die AVC eher von der Größe der Klappe als vom Geschlecht abhängt. Zwar haben Frauen tendenziell kleinere Aortenklappen, aber die derzeit geltenden Schwellenwerte des Agatston-Scores zur Quantifizierung der AVC könnten Personen mit kleineren Aortenklappen systematisch unterdiagnostizieren – unabhängig vom Geschlecht. Die Studienautoren empfehlen daher, zusätzlich zu geschlechtsspezifischen Grenzwerten auch die Klappengröße in die Diagnostik einzubeziehen.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht Ihnen,




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Nüchtern ins Herzkatheterlabor?

Nüchtern ins Herzkatheterlabor?

Eine neue australische Studie zeigt, dass eine strikte Nüchternheit vor kardialen Prozeduren im Herzkatheterlabor unter leichter Sedierung überflüssig sein könnte. Der Verzicht auf eine lange Nahrungskarenz erwies sich nicht nur als sicher, sondern führte auch zu einer höheren Patientenzufriedenheit.

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CAMZYOS® überzeugt auch in der Langzeitbehandlung nach 3,5 Jahren1

Bei der Behandlung von HOCM-Patient:innen mit CAMZYOS® (Mavacamten) ist es entscheidend, dass Wirksamkeit und Verträglichkeit auch langfristig erhalten bleiben. Positive Hinweise dazu zeigt eine 180-Wochen-Kohorte der EXPLORER-HCM Studie: MAVA-LTE. MAVA-LTE ist eine laufende 5-Jahres-Verlängerungsstudie zur Behandlung mit CAMZYOS®.1 Erfahren Sie mehr zu den 180-Wochen-Daten der MAVA-LTE Studie

Fachinformation | Referenzen

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Größe und nicht Geschlecht ist entscheidend für die Verkalkung der Aortenklappe

Frauen mit Aortenstenose weisen im Vergleich zu Männern eine weniger ausgeprägte Verkalkung der Aortenklappe auf. Einer neuen Studie zufolge ist dies eher auf die insgesamt kleinere Klappengröße als auf das Geschlecht zurückzuführen.

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ESC-Update: Antianginöse
Therapieentscheidung nach Endotyp

Mit dem ESC-Update sollen künftig vermehrt Endotypen-Testungen durchgeführt werden, um ANOCA/INOCA besser zu detektieren. In Abhängigkeit des zugrundeliegenden Endotyps rückt die symptomatische Kontrolle mittels antianginöser Therapie wieder vermehrt in den Fokus.
Welche Kombinationen je nach Endotyp möglich sind und warum das Langzeitnitrat Pentalong® eine attraktive Option bietet?

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Neu: Gesetzlicher Anspruch auf ärztliche Zweitmeinung vor Karotis-Revaskularisation

Neu: Gesetzlicher Anspruch auf ärztliche Zweitmeinung vor Karotis-Revaskularisation

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung vom 20. März beschlossen, dass gesetzlich Versicherte vor einer Operation zur Behandlung einer Karotisstenose Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung haben.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Absetzen der oralen Antikoagulation nach erfolgreicher Ablation von Vorhofflimmern.
JAMA Netw Open 2025;8(3):e251320.

Mit künstlicher Intelligenz unterstützte Elektrokardiographie zur Ermittlung eines geschlechtsspezifischen kardiovaskulären Risikokontinuums: eine retrospektive Kohortenstudie.
Lancet Digit Health 2025 Mar;7(3):e184–e194. 

Remote Ischämie-Vorkonditionierung, Nierenschäden und Ergebnisse nach Koronarangiographie und -intervention: eine randomisierte Studie.
Eur Heart J 2025 Mar 11:ehaf135.

 
 

Arzneimittelengpässe: DGIM veröffentlicht Liste unverzichtbarer Wirkstoffe

Mehr als 600 Wirkstoffe, Arzneimittel und Medikamente halten die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) und ihre Schwerpunktgesellschaften für eine stabile Versorgung internistischer Erkrankungen für unverzichtbar.

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US-Studie: Weniger Fernsehen kann vor Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes schützen

US-Studie: Weniger Fernsehen kann vor Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes schützen

Die Begrenzung der Fernsehzeit auf maximal eine Stunde pro Tag könnte laut einer US-Studie dazu beitragen, ein erhöhtes Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen bei Menschen mit einem genetischen Risiko für Typ-2-Diabetes auszugleichen.

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PANORAMA:

Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie sollten Kliniken ihre Failure-to-Rescue-Rate in ihren Qualitätsberichten ausweisen. Damit soll es Patienten ermöglicht werden, ihre Krankenhauswahl auch an dieser Kennzahl auszurichten.
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Die Verbände ABDA, DKG, KBV und KZBV haben eine Allianz für ein „starkes, resilientes Gesundheitssystem“ geschlossen. Sie sehen in einem leistungsfähigen Gesundheitssystem die Basis für eine demokratische Gesellschaft.
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Die bayerische Krankenhausgesellschaft warnt eindringlich vor einem Kliniksterben im Freistaat. Acht von zehn Häusern hätten im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben, die Aussichten für 2025 sehen nicht besser aus.
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TERMINE:

4. Trierer ECMO-Kurs
25.–27. April 2025
Trier

Leipzig Perioperative TEE Masterclass
12.–14. Mai 2025
Leipzig

Kärntner Internistentage „Innere Medizin am See“ & Hepatologie 2025
16.–17. Mai 2025
Pörtschach, Österreich

Advances in Cardiovascular Management in Critical Care
27. 
Mai 2025
Brüssel, Belgien

 
 

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