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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
ob Kopf- oder Zahnschmerzen, verstauchter Knöchel oder eine rheumatische Erkrankung: Der Griff zu üblichen Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen ist schnell gemacht. Besonders vorsichtig sollten dabei aber Patienten sein, die aufgrund einer tiefen Beinvenenthrombose oder Lungenembolie eine orale Antikoagulation erhalten. Denn das bereits bekannte Blutungsrisiko durch die Blutverdünner wird durch die Einnahme von Nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) – je nach Wirkstoff – um das 1,8- bis 4,1-Fache gesteigert. Zu diesem Schluss gelangt eine aktuelle Kohortenstudie aus Schweden. Welche Organe besonders von den Blutungen betroffen sind und was empfohlen werden kann, wenn sich die Einnahme von NSAR nicht vermeiden lässt, lesen Sie im entsprechenden Beitrag.
Im Gegensatz zu Arzneimitteln ist der Konsum von Energy-Drinks durchaus vermeidbar – und gehört nach Ansicht von Herzexperten in Form eines Verkaufsverbotes an Minderjährige auf die politische Agenda. Denn Studien zeigen: Der exzessive Konsum von Energy-Drinks in Verbindung mit Triggerfaktoren (Sport, Alkohol, Stress) und Vorerkrankungen kann das Herz – aber auch andere Organe wie Niere und Gehirn – von Jugendlichen gefährden.
Die Details sowie weitere spannende Meldungen aus der Kardiologie finden Sie im heutigen Newsletter. Eine informative Lektüre und eine angenehme Restwoche wünscht
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