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Liebe Leserinnen und Leser,
das Thema Umweltfaktoren in Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleibt uns auch in dieser Woche erhalten. Nachdem wir bereits in der vergangenen Woche über die problematischen Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die kardiovaskuläre Gesundheit von Kindern berichteten, folgt nun ein systematischer Review von Wissenschaftlern aus Mainz, der die Evidenz zum Einfluss des Exposoms auf die Herzinsuffizienz zusammenträgt. Das Exposom bezeichnet die Gesamtheit aller Umwelt- und Lebensbedingungen, denen ein Mensch im Laufe seines Lebens ausgesetzt sein kann. Dieses wirkt sich offenbar stärker auf die Entstehung und den Verlauf der Herzinsuffizienz aus, als gemeinhin vermutet. Die Details erfahren Sie im entsprechenden Beitrag.
Insgesamt bleibt festzuhalten: Die Belege für die schädlichen Wirkungen verschiedener Umweltbelastungen auf das Herz-Kreislauf-System mehren sich. Um die Politik wachzurütteln und internationale Maßnahmen zu erwirken, schlossen sich daher vier große kardiologische Organisationen zusammen: Die europäische Gesellschaft für Kardiologie, das American College of Cardiology und die American Heart Association sowie die World Heart Federation. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie dringende Vorkehrungen gegen Umweltbelastungen als wichtige, aber vermeidbare Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Lesen Sie außerdem im heutigen Newsletter: Wie ein virtuelles Herz Ängste bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern, die sich einer Herz-OP unterziehen, und deren Familienangehörigen vermeiden soll, welche Rolle Smartwatches bei der Entdeckung von Vorhofflimmern spielen und wie sich bereits leichte körperliche Aktivität auf die Überlebenschancen bei Kardiorenal-metabolischem Syndrom auswirken.
Eine interessante Lektüre wünscht
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