Ausgabe 05/2026

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Mittwoch, 28. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

das Thema Umweltfaktoren in Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleibt uns auch in dieser Woche erhalten. Nachdem wir bereits in der vergangenen Woche über die problematischen Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die kardiovaskuläre Gesundheit von Kindern berichteten, folgt nun ein systematischer Review von Wissenschaftlern aus Mainz, der die Evidenz zum Einfluss des Exposoms auf die Herzinsuffizienz zusammenträgt. Das Exposom bezeichnet die Gesamtheit aller Umwelt- und Lebensbedingungen, denen ein Mensch im Laufe seines Lebens ausgesetzt sein kann. Dieses wirkt sich offenbar stärker auf die Entstehung und den Verlauf der Herzinsuffizienz aus, als gemeinhin vermutet. Die Details erfahren Sie im entsprechenden Beitrag.
Insgesamt bleibt festzuhalten: Die Belege für die schädlichen Wirkungen verschiedener Umweltbelastungen auf das Herz-Kreislauf-System mehren sich. Um die Politik wachzurütteln und internationale Maßnahmen zu erwirken, schlossen sich daher vier große kardiologische Organisationen zusammen: Die europäische Gesellschaft für Kardiologie, das American College of Cardiology und die American Heart Association sowie die World Heart Federation. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie dringende Vorkehrungen gegen Umweltbelastungen als wichtige, aber vermeidbare Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Lesen Sie außerdem im heutigen Newsletter: Wie ein virtuelles Herz Ängste bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern, die sich einer Herz-OP unterziehen, und deren Familienangehörigen vermeiden soll, welche Rolle Smartwatches bei der Entdeckung von Vorhofflimmern spielen und wie sich bereits leichte körperliche Aktivität auf die Überlebenschancen bei Kardiorenal-metabolischem Syndrom auswirken.
Eine interessante Lektüre wünscht




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Internationale kardiologische Fachgesellschaften vereinen sich im Kampf gegen Umweltbelastungen

Internationale kardiologische Fachgesellschaften vereinen sich im Kampf gegen Umweltbelastungen

Ob Lärm, Luft- und Umweltverschmutzung oder der Klimawandel: Sie alle bedrohen unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit. Um diesen Umweltbelastungen entgegenzutreten, haben sich weltweit führende kardiologische Fachgesellschaften zusammengeschlossen.

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ATTR-CM – frühe Diagnose ermöglicht rechtzeitige Therapie

ATTR-CM bleibt auch wegen unspezifischer, HFpEF-ähnlicher Symptome oft unentdeckt. Die Erkrankung wird jedoch dank zunehmender Wahrnehmung häufiger diagnostiziert. Red Flags sind u.a. linksventrikuläre Wandverdickung, HFpEF sowie beidseitiges Karpaltunnelsyndrom. Eine frühe Diagnose ermöglicht eine rechtzeitige Therapie, z.B. mit dem TTR-Stabilisator Acoramidis.

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Herzinsuffizienz: Einfluss von Umweltbedingungen bisher unterschätzt

Ob eine Herzinsuffizienz entsteht und wie sie verläuft, hängt nicht nur von körperlichen, sondern auch von externen Einflussfaktoren und der Dauer der Exposition ab. Das haben Forschende der Universitätsmedizin Mainz mit einer internationalen Forschungsgruppe mittels einer systematischen Übersichtsstudie herausgefunden.

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ELIQUIS® vs. Rivaroxaban: Jede verhinderte
Blutung zählt

Bei der Schlaganfallprophylaxe bei nvVHF zählt nicht nur Wirksamkeit, sondern auch Sicherheit. Im Versorgungsalltag zeigte ELIQUIS® ein geringeres Blutungsrisiko als Rivaroxaban – bei gewohnt starker Effektivität. Darum: Bei Neueinstellung weiterhin ELIQUIS®!

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HoloHeart: Virtuelles Herz zum Anfassen soll Ängste reduzieren

HoloHeart: Virtuelles Herz zum Anfassen soll Ängste reduzieren

Mit Augmented Reality (AR) und einem originalgetreuen Herzhologramm wollen Kardiologen und Kinderherzchirurgen aus Heidelberg und Münster Eltern und Kindern mit angeborenen Herzfehlern die Angst vor Operationen nehmen.

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Vorhofflimmern mittels Smartwatch entdecken

Unsichtbare Gefahr: Viele betroffene Patienten spüren ihr Vorhofflimmern nicht. Smartwatches können Alarm schlagen und so potenziell Leben retten, zeigt eine Studie aus Amsterdam.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Das Erreichen eines BMI unter 25 kg/m² war bei übergewichtigen oder adipösen Personen unter Tirzepatid oder Placebo mit einem reduzierten vorhergesagten Risiko für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden: eine Post-hoc-Analyse der Studien SURMOUNT-1, -3 und -CN.
EClinicalMedicine 2026;91:103722.

Zwei Gesichter der Mitralklappenstenose: Aufdeckung struktureller und hämodynamischer Merkmale der durch rheumatische Erkrankungen und Mitralklappenringverkalkung bedingten Erkrankung.
J Am Heart Assoc, 21.01.2026

Menschliche Herzen erhöhen nach einem Myokardinfarkt intrinsisch die Mitose von Kardiomyozyten.
Circ Res 2026;138(2):e327486.

 
 
 
Kardiorenal-metabolisches Syndrom: Bereits leichte körperliche Aktivität verbessert Überlebenschancen

Kardiorenal-metabolisches Syndrom: Bereits leichte körperliche Aktivität verbessert Überlebenschancen

Eine neue Studie ergab, dass Bewegung im Rahmen alltäglicher Aktivitäten mit einem geringeren Sterberisiko bei Erwachsenen mit kardiorenal-metabolischem Syndrom (CKM-Syndrom) verbunden ist.

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KURZMELDUNGEN:

Mit Unterstützung der Deutschen Herzstiftung untersuchen Forschende die Rolle von CHIP-Mutationen bei Patienten mit Vorhofflimmern. Ihr Ziel: Eine personalisierte Behandlung von CHIP-Mutationsträgern.
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Die Krankenkasse DAK-Gesundheit schlägt angesichts drohender neuer Finanzlücken bei den gesetzlichen Krankenversicherungen im nächsten Jahr eine Erhöhung der Steuern auf Tabak und Alkohol vor.
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Der Zugang zu Fachärzten soll neu organisiert werden, helfen soll ein Primärarztsystem. Erklärte Ziele: Kürzeres Warten auf Termine und eine effizientere Versorgung in Zeiten steigender Gesundheitskosten. Es wird eine Großoperation.
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TERMINE:

Essener Herz- und Gefäßtagung
13.02.–14.02.20226
Essen, Deutschland

18. Deutsche Kardiodiagnostik-Tage
19.02.–21.02.2026
Leipzig, Deutschland

Cardio Update 2026
27.02.–28.02.2026
Berlin, Deutschland

 
 

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