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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich wünsche Ihnen ein frohes, vor allem aber gesundes neues Jahr!
Um selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun, starten immer mehr Menschen mit dem „Dry January“ in das Jahr und verzichten in den ersten vier Wochen des Jahres auf Alkohol. Ein positiver Start, der vielleicht auch dazu beiträgt, dass der Alkoholkonsum in Deutschland leicht rückläufig ist. Ein solcher Trend zeichnet sich erfreulicherweise auch bei Jugendlichen ab, allerdings ist der Alkoholkonsum europäischer Teenager im internationalen Vergleich weiterhin hoch: Fast die Hälfte der 15- bis 16-Jährigen gab in einer europäischen Schulbefragung an, im vorangegangenen Monat Alkohol konsumiert zu haben, und rund 30 Prozent berichteten von exzessivem Trinken.
Dem entgegenzuwirken, ist vor allem Aufgabe der Politik – mit höheren Steuern und damit höheren Preisen für alkoholische Getränke oder einer Anhebung des Mindestalters für den Konsum. Dass dies die schulischen Leistungen und die psychische Gesundheit von Jugendlichen deutlich verbessern kann, zeigt eine aktuelle Studie Schweizer Wissenschaftler, die Daten aus Spanien ausgewertet haben. Dort hatten vier Regionen bereits vor 20 Jahren ihre Alkoholgesetze verschärft. Die Erfolge können sich sehen lassen: Schüler, für die ein höheres Mindestalter für den Alkoholkonsum galt, erzielten bei den PISA-Prüfungen um vier Prozent bessere Ergebnisse. Dies entspricht etwa zwei zusätzlichen Monaten Schulbildung.
Mit Beeinträchtigungen der Kognition haben häufig auch Jugendliche und junge Erwachsene zu kämpfen, die eine Krebserkrankung im Kindesalter überlebt haben. Als Ursache hierfür haben US-amerikanische Forschende jüngst eine beschleunigte Alterung der Betroffenen auf zellulärer und kognitiver Ebene identifiziert. Die positive Nachricht ist: Die Forschenden sind überzeugt, dass eine gesunde Lebensweise dieser vorzeitigen Alterung entgegenwirken kann.
Hoffnung für Kinder mit rezidivierendem oder therapieresistentem Neuroblastom machen die Ergebnisse einer britischen Studie, die zeigen, dass die Betroffenen von einer Ergänzung der üblichen Chemotherapie durch eine Antikörperbehandlung profitieren. Müssen Kinder operiert werden, kommt häufig das inhalative Anästhetikum Sevofluran zum Einsatz. Dieses gilt allerdings – zumindest im Tierversuch – als neurotoxisch. Chinesische Wissenschaftler haben nun den dahinterliegenden Mechanismus aufgeklärt und damit hoffentlich den Grundstein für vorbeugende Interventionen gelegt.
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen
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