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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
dank eines ganzjährig vielfältigen Nahrungsangebotes haben wir hierzulande die besten Voraussetzungen, uns gesund und ausgewogen zu ernähren. Und doch sind fast zwei Drittel der Männer und nahezu jede zweite Frau in Deutschland übergewichtig, die Zahl der Kinder mit Übergewicht schätzt das Bundesministerium für Gesundheit auf etwa zwei Millionen. Als kritisches Zeitfenster, in dem die Weichen für lebenslange Ernährungsgewohnheiten gelegt werden, gelten die ersten 1000 Tage der Existenz eines Kindes – also von der Schwangerschaft bis etwa zum Ende des zweiten Lebensjahres. Allerdings essen bereits Kleinkinder hierzulande schon zu fettig und zu süß, wie eine aktuelle Studie des Bundesinstitutes für Risikobewertung zeigt. Damit steigt nicht nur ihr Risiko für ernährungsbedingte Erkrankungen wie Adipositas oder Diabetes mellitus, sondern auch für COPD und Asthma. Um diesen Zusammenhang besser zu verstehen, untersucht ein Forscherteam der Medizinischen Hochschule Hannover, wie Botenstoffe aus dem Fettgewebe den Gasaustausch in den Lungenbläschen beeinträchtigen.
Die Einzelheiten der BfR-Ernährungsstudie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
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