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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
die Erkenntnis, dass sich durch Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder Sauberkeit im Haushalt Infektionskrankheiten verhindern lassen, war ein großer Fortschritt. In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Schutz vor Bakterien und anderen Erregern allerdings so weit vorangetrieben, dass auch Waschmittel, Körperpflegeprodukte, Küchenutensilien oder Kleidung mit antimikrobiellen Inhaltsstoffen wie Triclosan versetzt wurden – mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern. Denn eine US-amerikanische Studie zeigt nun, dass Kinder mit höheren Triclosan-Konzentrationen im Körper häufiger allergieassoziierte Gesundheitsprobleme wie Ekzeme oder Heuschnupfen aufweisen. Da der Wirkstoff auch das Hormonsystem beeinflussen kann, hat die US-amerikanische Food and Drug Administration Triclosan bereits 2016 aus frei verkäuflichen Handseifen verbannt. In antibakteriellen Schneidebrettern, Körperpflegeprodukten oder Kleidung findet sich das Desinfektionsmittel aber immer noch.
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Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
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