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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
jedes Jahr werden in Deutschland rund 60.000 Kinder zu früh geboren, deren Entwicklung und gesundheitlicher Zustand engmaschig überwacht wird. Dazu sind eine Vielzahl an Untersuchungen, beispielsweise durch Venenpunktionen, notwendig, um unter anderem gefährliche Infektionen zu erkennen. Dies alles bedeutet für die Frühchen massiven Stress, der sich wiederum negativ auf ihre Entwicklung auswirken kann. Ein Team von Wissenschaftlern an der Universität des Saarlandes forscht daher daran, Infektionen und andere Erkrankungen berührungslos am Geruch erkennen zu können. Das würde nicht nur Frühgeborene und Kinder mit chronischen Erkrankungen entlasten, sondern auch die Diagnose beschleunigen, da keine Labortests oder Blutkulturen mehr notwendig sind. Erste Erfolge können die Forschenden schon vermelden: So ist es ihnen bereits gelungen, Bakterien wie Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa, Burkholderia cepacia complex oder Stenotrophomonas maltophilia anhand der Stoffwechselprodukte, die sie ausscheiden, voneinander zu unterscheiden.
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