Ausgabe 47/2024

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Freitag, 22. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,

jedes Jahr werden in Deutschland rund 60.000 Kinder zu früh geboren, deren Entwicklung und gesundheitlicher Zustand engmaschig überwacht wird. Dazu sind eine Vielzahl an Untersuchungen, beispielsweise durch Venenpunktionen, notwendig, um unter anderem gefährliche Infektionen zu erkennen. Dies alles bedeutet für die Frühchen massiven Stress, der sich wiederum negativ auf ihre Entwicklung auswirken kann. Ein Team von Wissenschaftlern an der Universität des Saarlandes forscht daher daran, Infektionen und andere Erkrankungen berührungslos am Geruch erkennen zu können. Das würde nicht nur Frühgeborene und Kinder mit chronischen Erkrankungen entlasten, sondern auch die Diagnose beschleunigen, da keine Labortests oder Blutkulturen mehr notwendig sind. Erste Erfolge können die Forschenden schon vermelden: So ist es ihnen bereits gelungen, Bakterien wie Staphylococcus aureusPseudomonas aeruginosaBurkholderia cepacia complex oder Stenotrophomonas maltophilia anhand der Stoffwechselprodukte, die sie ausscheiden, voneinander zu unterscheiden.

Die Details der Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Krankheiten berührungsfrei am Geruch erkennen

Krankheiten berührungsfrei am Geruch erkennen

Krankheiten wie Mukoviszidose oder COVID am Geruch zu erkennen, ohne Blut abzunehmen, ohne Abstrich und ohne jede Art von Berührung: Hieran forschen Dr. Sybelle Goedicke-Fritz und ihr Team an der Kinderklinik der Universität des Saarlandes. Ziel ist, Infektionen anhand von Geruchs-Mustern aufzuspüren, die individuell sind wie Fingerabdrücke.

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Energy-Drinks: Wie gefährlich sind sie für Jugendliche?

Zwei Drittel der Jugendlichen in der EU konsumieren Energy-Drinks. Viele Ärzte und Ernährungsexperten sehen die Entwicklung mit Sorge. Neben dem hohen Zuckergehalt gilt vor allem das enthaltene Koffein als bedenklich. Aktuelle Studien, etwa zu den Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System der jungen Konsumenten, stützen die Bedenken.

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Knoblaucheis mit Knallzucker?! „Entscheidungsrauschen“ ist kein Messfehler

Knoblaucheis mit Knallzucker?! „Entscheidungsrauschen“ ist kein Messfehler

Forschende des Universitätsklinikums Würzburg haben erstmals die Entwicklung verrauschter Entscheidungen der Entwicklung spezifischer kognitiver Prozesse gegenübergestellt. Es zeigte sich, dass eine altersabhängige Zunahme spezifischer und komplexer kognitiver Prozesse nicht nur mit einer Abnahme „verrauschter“ inkonsistenter Entscheidungen einhergeht, sondern sogar von deren Abnahme abhängt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Kriegsexposition und DNA-Methylierung bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen aus Syrien.
JAMA Psychiatry, 20. November 2024

Wirksamkeit und Verträglichkeit von hochdosiertem Cefalexin 45 mg/kg/Dosis (maximal 1,5 g) dreimal täglich bei Kindern mit Knochen- und Gelenkinfektionen.
J Antimicrob Chemother 2024 Nov 21:dkae423.

Inzidenz von Pneumokokken-Erkrankungen bei Kindern in Deutschland von 2014–2019: eine retrospektive Kohortenstudie.
BMC Pediatr 2024 Nov 20;24(1):755.

Akuter Darmverschluss durch gastrointestinale Fremdkörper bei Kindern: Ein Vergleich zwischen laparoskopisch assistiertem Vorgehen und offener Operation.
BMC Surg 2024 Nov 20;24(1):371.

 
 

Neue Erkenntnisse zur Vernetzung und Entwicklung von Hirnzellen

Ein Forschungsteam der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems, Österreich, hat die komplexen Auswirkungen einer seltenen genetischen Mutation auf die Kommunikation zwischen Nervenzellen untersucht. Dabei konnte es wertvolle Einblicke in die Ursachen von entwicklungsbedingten und epileptischen Enzephalopathien (DEE, developmental and epileptic encephalopathies) gewinnen.

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App mit Chatbot soll Versorgung junger Menschen mit Depressionen verbessern

App mit Chatbot soll Versorgung junger Menschen mit Depressionen verbessern

Die LWL-Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marsberg nimmt noch Patienten für das neuentwickelte, dreimonatige Programm „iCAN“ (intelligente, Chatbot-assistierte ambulante Nachsorge) an. Das Programm soll 13- bis 25-jährigen Menschen mit Depressionen helfen, nach einer Klinikbehandlung gut in den Alltag zurückzukehren.

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KURZMELDUNGEN:

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin begrüßt die Empfehlung der Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung, ein flächendeckendes Netz von perinatalmedizinischen Kompetenzverbünden zu schaffen und diese zielgerichtet finanziell und strukturell zu fördern.
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Noch vor dem Start des Erkältungswinters spüren einige Kinderklinken in Nordrhein-Westfalen bereits eine höhere Belastung. Ursache hierfür ist vor allem Personalmangel, es bestehen aber auch Engpässe bei der Medikamentenversorgung.
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TERMINE:

24. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI24)
4. – 6. Dezember 2024
Hamburg

1. Landshuter Weihnachts-Neonatologie-Symposium
7. Dezember 2024
Landshut

57. Pädiatrischer Fortbildungskurs Obergurgl
26. – 31. Januar 2025
Obergurgl, Österreich

7th International Conference on Pediatric Liver Disease
20. – 21. Februar 2024
Hamburg

 
 

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