Ausgabe 30/2025

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Freitag, 25. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

immer häufiger berichten Studien und Medien darüber, wie Künstliche Intelligenz (KI) Ärztinnen und Ärzte bei Anamnese, Diagnostik, Therapieentscheidung oder dem Verfassen von Arztbriefen unterstützen kann. Was auf den ersten Blick eine bessere Versorgung und Entlastung von medizinischem Personal verspricht, kommt bei Patienten allerdings weniger gut an, wie eine aktuelle Studie zeigt. Danach hegen viele Menschen, wenn es um medizinische Fragestellungen geht, nicht nur Zweifel an den Fähigkeiten der KI, sondern auch an der Kompetenz von Ärzten, die sich von ihr unterstützen lassen. Für das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient ist das fatal – insbesondere in der Pädiatrie, wo der Kinderarzt/die Kinderärztin ein wichtiger Lotse ist, der Familien über viele Jahre begleitet. Vielleicht hilft es ja, bei der Implementierung von KI-Anwendungen in der Praxis darauf hinzuweisen, dass beispielsweise KI für Verwaltungszwecke dazu beitragen kann, Ärzten mehr Zeit für die persönliche Betreuung ihrer Patienten zu verschaffen.

Die Details der Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Künstliche Intelligenz schadet dem Arzt-Patienten-Verhältnis

Künstliche Intelligenz schadet dem Arzt-Patienten-Verhältnis

Menschen schätzen Ärzte negativer ein, wenn diese angeben, in ihrer Arbeit Künstliche Intelligenz (KI) zu verwenden. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie Würzburger Psychologen.

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DGIM und DGKJ appellieren für verbindliche Strukturen bei der Transition

Der Schritt ins Erwachsenenleben bedeutet für junge Menschen nicht nur neue Freiheiten, sondern auch neue Verantwortung für die eigene Gesundheit. Für chronisch kranke Jugendliche ist dieser Schritt oft besonders herausfordernd, da die Transition häufig unzureichend organisiert ist. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin und die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin fordern hierfür verbindliche Strukturen.

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Neue Leitlinie zur Zytomegalievirus-Infektion

Neue Leitlinie zur Zytomegalievirus-Infektion

Die konnatale Zytomegalievirus(cCMV)-Infektion ist eine der häufigsten Ursachen für frühkindliche Schwerhörigkeit. Eine neue medizinische Leitlinie zeigt nun auf, wie die Infektion verhindert oder therapiert werden kann.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Gentherapie vs. Cochlea-Implant zur Wiederherstellung der Hörfunktion und Sprachwahrnehmung bei Menschen mit angeborener Taubheit.
JAMA Neurology, 21.07.2025

Entwicklungstendenzen bei Kopfschmerzen: Eine italienische schulbasierte Studie zu alters- und geschlechtsspezifischen Veränderungen der klinischen Merkmale und der Belastung von der Kindheit bis zum Jugendalter.
Ther Adv Neurol Dis, 18.07.2025

Einnahme von Antiepileptika in der Frühschwangerschaft und das Risiko schwerer Fehlbildungen beim Neugeborenen.
Neurology, 16.07.2025

Optimierung des Zeitpunkts für Maßnahmen zur Prävention von Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus bei Säuglingen.
JAMA Netw Open 2025;8;(7):e2522779.

 
 

Gängige Medikamente schaden dem Mikrobiom

Eine Studie unter Leitung der Universität Tübingen zeigt: Viele Nicht-Antibiotika schwächen die natürliche Schutzfunktion des Darms, sodass sich krankmachende Bakterien dort leichter ansiedeln können.

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Gentherapie für autosomal rezessive Taubheit: „OTOF ist erst der Anfang“

Gentherapie für autosomal rezessive Taubheit: „OTOF ist erst der Anfang“

Das Hörvermögen von zehn Patienten mit autosomal rezessiver Taubheit aufgrund eines fehlerhaften Otoferlin-Gens (OTOF) konnte erfolgreich verbessert werden, wie aktuelle Forschungsergebnisse aus China zeigen.

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KURZMELDUNGEN:

Designer der HTW Dresden haben mit europäischen Partnern aus neuen Verbundwerkstoffen eine Skoliose-Orthese entwickelt, die den Entwicklern zufolge „auch offen getragen gut aussieht“. Dies soll die Akzeptanz bei den zumeist jugendlichen Patienten erhöhen.
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Am Universitätsklinikum Freiburg startet eine neue Versorgungsform für junge Patienten auf Kinder-Intensivstationen. Sie soll körperliche, psychische oder soziale Spätfolgen des Aufenthalts verringern.
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TERMINE:

5. Kinderurologisches Sommerforum
9. August 2025
München

Fraktursonographie im Wachstumsalter
29. August 2025
Hannover

62. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie
17. – 20. September 2025
Hannover

Symposium Geschlechtsinkongruenz
17. September 2025
Berlin

 
 

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