Ausgabe 48/2024

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Freitag, 29. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,

werden Menschen nach ihren größten Ängsten befragt, steht eine schwere Erkrankung wie beispielsweise Krebs bei sich oder den nächsten Angehörigen meist ganz oben auf der Liste. Dazu trägt neben dem oft tödlichen Verlauf und der belastenden Therapie sicher auch das Gefühl bei, selbst kaum Einfluss darauf zu haben, ob man erkrankt oder nicht. Eine Ausnahme hiervon bildet der Gebärmutterhalskrebs, dem inzwischen durch eine Impfung im Kindes- und Jugendalter gegen verschiedene Humane Papillomaviren wirksam vorgebeugt werden kann. Und dennoch war im Jahr 2022 nur jedes zweite Mädchen und nur knapp jeder dritte Junge im Alter von 14 Jahren vollständig immunisiert, wie aktuelle Daten des Zentralinstitutes für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zeigen. Damit hinkt Deutschland dem Europäischen Plan zur Krebsbekämpfung deutlich hinterher. Dieser hat unter anderem das Ziel, bis 2030 bei den Mädchen eine HPV-Impfquote von 90 Prozent zu erreichen. Zudem soll auch die Impfquote bei Jungen deutlich steigen. Das geht nur durch bessere Aufklärung der Eltern, auch in der Kinderarztpraxis.  

Die genauen Zahlen des Zi zur HPV-Impfung sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Impfquote gegen HPV hinkt europäischen Zielen hinterher

Impfquote gegen HPV hinkt europäischen Zielen hinterher

Von den im Jahr 2009 geborenen gesetzlich Versicherten im Alter von 14 Jahren sind 49,5 Prozent der Mädchen und 30,6 Prozent der Jungen vollständig gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten für den Zeitraum 2012 bis 2023, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) veröffentlicht hat.

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Immunamnesie nach Masern-Infektion

Kinder sollen besser vor Masern geschützt werden – daher ist zum 1. März 2020 das Masernschutzgesetzt in Kraft getreten. Warum dies auch zur Prävention anderer Infektionskrankheiten beitragen könnte? Und wie die Maserninfektion eine Immunamnesie auslösen kann, lesen Sie hier. 

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Neue Ultraschall-Methode gewährt detaillierte Einblicke ins Gehirn von Neugeborenen

Neuartige Hochgeschwindigkeits-Ultraschallgeräte erlauben in Kombination mit einer KI-gestützten Bildanalyse hoch aufgelöste Einblicke ins Säuglings-Gehirn. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wollen diese Methode weiterentwickeln und mögliche Einsatzgebiete untersuchen.

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Das Geheimnis des Stallstaubs

Das Geheimnis des Stallstaubs

Der Staub aus dem traditionellen Kuhstall kann vor Asthma und Allergien schützen. Münchner Forschende haben analysiert, wie Zellen des Immunsystems auf Stallstaub reagieren und so zum „schützenden Farmeffekt“ beitragen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Pädiatrisches Schädel-Hirn-Trauma und mikrovaskuläre Pathologie der Blut-Hirn-Schranke. JAMA Netw Open 2024;7(11):e2446767.

Auswirkungen von Nirsevimab auf die RSV-bedingte Bronchiolitis bei hospitalisierten Säuglingen: Eine Real-World-Studie.
Pediatr Infect Dis J, 26.11.2024

Erhöhtes Risiko für Atemwegsinfektionen und Mittelohrentzündung bei Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte: Die Japan Environment and Children's Study. Environ Health Prev Med 2024:29:66

Abnahme des Schweregrades von PIMS während aufeinanderfolgender Wellen der COVID-19-Pandemie: Daten aus einer bundesweiten deutschen Erhebung. J Pediatr 2024 Nov 25:114419

 
 

Neugeborenen-Screening: DGKJ warnt vor kommerziellen Angeboten

Obwohl das Neugeborenen-Screening allen Kindern offensteht, tümmeln sich auch private Anbieter auf dem Markt. Experten  der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) warnen vor den Risiken, die mit kommerziellen Testangeboten verbunden sind. Diese  haben nämlich keine Anbindung an die hochspezialisierten Behandlungsnetzwerke.

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MHH-Team untersucht Wirksamkeit von Metformin zur primären Krebsprävention

MHH-Team untersucht Wirksamkeit von Metformin zur primären Krebsprävention

Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) untersuchen in einer neuen Wirksamkeitsstudie erstmals, ob das krebsfreie Überleben bei Menschen mit Li-Fraumeni-Syndrom (LFS) mit der täglichen Einnahme von Metformin verlängert werden kann.

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KURZMELDUNGEN:

Die Universitätsmedizin Göttingen hat ein neues Zentrum für seltene Hörstörungen gegründet. Dort sollen neue Behandlungs- und Forschungsinfrastrukturen für Hörstörungen etabliert und die Patientenversorgung verbessert werden.
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Die jährliche Auswertung von Daten aus dem Deutschen Mukoviszidose-Register zeigt, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der Betroffenen weiter ansteigt. Sie liegt für ein heute Neugeborenes mit Mukoviszidose nun bei 67 Jahren.
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TERMINE:

Webinar: Funktionelle Bauchschmerzen
4. Dezember 2024
online

Online-Kompaktkurs: Klimawandel & Kindergesundheit
10. - 11. Januar 2025
Online

57. Pädiatrischer Fortbildungskurs Obergurgl
26. – 31. Januar 2025
Obergurgl, Österreich

7th International Conference on Pediatric Liver Disease
20. – 21. Februar 2025
Hamburg

5. Heidelberger Symposium
21. Februar 2025
Heidelberg

 
 

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