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Liebe Leserinnen und Leser,
können Sie sich eine Welt ohne Suchmaschinen wie Google & Co. vorstellen? Egal, wie Ihre Antwort lautet, spätestens bei der Verarbeitung von Sequenzierungs-Daten kämen wir mit Textbüchern und Lexika an unsere Grenzen. Und selbst mit digitalen Ansätzen sind die riesigen Datensätze kaum zu bewältigen.
Ein neues Tool der ETH Zürich soll Abhilfe schaffen. Bei „MetaGraph“ handele es sich um eine Art Google für DNA, erklärt Prof. Gunnar Rätsch. So können Forschende eine Sequenz per Volltext-Suche schnell und einfach mit sämtlichen verfügbaren Rohdaten abgleichen, anstelle die Datensätze herunterladen zu müssen.
Für eine buchstäbliche Erleuchtung sorgten außerdem zwei neue Entwicklungen aus Deutschland: Einem Team der Uni Münster ist es gelungen, die MALDI-Massenspektrometrie mit Fluoreszenzmikroskopie zu kombinieren. Die Methode ermöglicht eine Visualisierung von chemischen Wechselwirkungen in einzelnen Zellen. Eine Gruppe der Ruhr-Universität Bochum nutzte derweil die Fluoreszenz von Kohlenstoff-Nanoröhren aus. Sie könnten als Sensoren dienen, um Moleküle wie beispielsweise Dopamin nachzuweisen.
Eine informative Lektüre wünscht
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