Ausgabe 31/2025

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Mittwoch, 30. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des KOMPAKT LABORMEDIZIN UND PATHOLOGIE,

wenn es darum geht, Substanzen im Urin von Kindern nachzuweisen, die dort nicht hingehören, empfehlen die Autoren einer aktuellen US-amerikanischen Untersuchung, direkt mit der Massenspektroskopie zu arbeiten – und nicht erst mit einem Standard-Urindrogentest mittels Immunoassay. Letzterer könne bei niedrigen Urinkonzentrationen – beispielsweise von Amphetamin/Methamphetamin, Methadon oder Fentanyl – zu falsch-negativen Ergebnissen führen. Die Wahrscheinlichkeit für solche irreführenden Resultate werde bei direktem Einsatz der Massenspektroskopie (statt im Nachgang als Absicherung) deutlich gesenkt. Dies sei im Übrigen auch weitgehend für falsch-positive Ergebnisse der Fall, berichteten die Forschenden auf der Jahrestagung der Association for Diagnostic and Laboratory Medicine, die gerade in Chicago stattgefunden hat. Wo die Wissenschaftler allerdings Schwierigkeiten bei einer solchen Teststrategie sehen, können Sie in unserem Newsletter nachlesen.

Darin finden Sie in dieser Woche außerdem unter anderem einen Bericht über den Einsatz von Long-Read-Sequenzierungsmethoden für eine Genomanalyse, die tiefer geht als bisher möglich.

Ein weiteres aktuelles Thema ist die Forderung der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages in dieser Woche: Die Labormedizin brauche verlässliche Rahmenbedingungen, um ihren Stellenwert in der Hepatitis-Früherkennung zu sichern.

Mehr zu diesen und weitere Neuigkeiten finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.


  Ihr
  Redaktionsteam

 

 
 
Forschende empfehlen direkte Massenspektrometrie für pädiatrische Drogentests

Forschende empfehlen direkte Massenspektrometrie für pädiatrische Drogentests

Standard-Drogentests übersehen in etwa fünf Prozent der Urinproben von Patienten unter 18 Jahren geringe Konzentrationen der gesuchten Substanzen. Das geht aus einer auf dem Jahreskongress der Association for Diagnostic and Laboratory Medicine (ADLM) vorgestellten Studie hervor.

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Bisher tiefster Einblick in das menschliche Genom gelungen

Im Jahr 2003 konnte das menschliche Genom erstmals zu mehr als 90 Prozent abgebildet werden, wenige Jahre später gab es dann erste Einblicke in dessen Vielfalt. Jetzt wurden die Proben erneut analysiert: Die Ergebnisse bilden die Vielfalt des menschlichen Genoms in bisher nicht erreichter Tiefe ab.

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ALM: „Labordiagnostik als Schlüssel zur frühzeitigen Hepatitis-Erkennung bewahren“

ALM: „Labordiagnostik als Schlüssel zur frühzeitigen Hepatitis-Erkennung bewahren“

Die Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) haben den diesjährigen Welt-Hepatitis-Tag zum Anlass genommen, um auf die Rolle der fachärztlichen Labordiagnostik bei der Früherkennung von Virushepatitis hinzuweisen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Präoperative, auf Magnetresonanztomographie basierende Radiomics-Analyse intra- und peritumoraler Regionen für die Vorhersage der CD3-Expression beim Zervixkarzinom im Frühstadium
Sci Rep 2025;15(1):26754.

Ein einfaches Verfahren der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie für die Bestimmung der Plasma-Progesteronwerte im dritten Trimester der Schwangerschaft beim Menschen
Lab Med 2025;56(4):360-366.

Fortschritte bezüglich zirkulierender Biomarker für neurodegenerative Erkrankungen, traumatische Hirnschäden und Tumore des Zentralen Nervensystems
Ann Lab Med 2025;45(4):381-390.

 
 

DGVS sieht im Screening auf Hepatitis B und C ein „Erfolgsmodell“

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) bewertet das einmalige Screening im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung („Check-up 35“), eingeführt im Oktober 2021, als großen Erfolg und gesundheitspolitischen Durchbruch.

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„Friss-mich-nicht“-Mechanismus entschlüsselt

„Friss-mich-nicht“-Mechanismus entschlüsselt

Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben einen Therapieansatz gegen die Graft-versus-Host-Erkrankung nach einer Knochenmarktransplantation gefunden.

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NACHRICHTEN:

Zwei Nachwuchsgruppen der Ruhr-Universität Bochum haben einen Wirkstoffkomplex entwickelt, der Krebszellen auf eine so geschickte Art tötet, dass sie im Sterben eine rote Flagge hochhalten – und damit auch Metastasen zur Zielscheibe machen.
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Lange hatte der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius mit der Kaufzurückhaltung seiner Kunden zu kämpfen, die auf vollen Lagern saßen. Das ist nun offenbar vorbei.
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Gen- und zellbasierte Therapien bieten vielversprechende Ansätze zur Behandlung bisher unheilbarer Erkrankungen und können regenerative Prozesse unterstützen. Um dieses wichtige Forschungsfeld zu stärken, wurde am Berlin Institute of Health at Charité (BIH) ein innovatives Tandem-Programm für junge klinische und nicht klinische Wissenschaftler etabliert.
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TERMINE:

Diagnostics-4-Future Conference
7. - 8. Oktober 2025
Konstanz

Preanalytical Phase Conference
23. - 24. Oktober 2025
Providence, USA 

 
 

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