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Liebe Leserinnen und Leser,
das Immun-Checkpoint-Molekül VISTA wirkte in einem Mausmodell als Entzündungshemmer bei der Nierenreparatur. Das berichten Forscher in der Fachzeitschrift „Immunity & Inflammation“. Durch die gleichzeitige Hemmung der Makrophagen-vermittelten Entzündung und der nachfolgenden pathogenen T-Zell-Antwort deuten die Daten laut den Autoren auf einen vielversprechenden Therapieweg für Patienten mit akuter Nierenfunktionseinschränkung, der das Potenzial hat, das Fortschreiten zur chronischen Nierenkrankheit (CKD) zu verhindern.
Ein Verhaltenstraining zur Förderung der Flüssigkeitsaufnahme kann das Risiko eines Nierenstein-Rezidivs zwar nicht senken, aber das Urinvolumen langfristig erhöhen. So heißt es in einer Studie des Duke Clinical Research Institute (USA). Anstatt von allen Patienten das gleiche Flüssigkeitsziel zu verlangen, solle man herausfinden, wer von welchen Zielen profitiert, die Gründe für mangelnde Therapietreue verstehen und Interventionen – sowohl verhaltensbezogener als auch medizinischer Art – entwickeln, die das Wiederauftreten von Nierensteinen zuverlässig reduzieren, schlussfolgern die Wissenschaftler.
Bei Patienten mit CKD können Veränderungen des Darmmilieus – nicht nur der Mikroben selbst – tiefgreifende Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf haben. Darauf deutet ein Mausmodell der UC Davis School of Medicine (USA) hin. Die gezielte Beeinflussung von Stoffwechselwegen des Wirts, die den mikrobiellen Stoffwechsel prägen, könnte laut den Forschern einen neuen Ansatz zur Behandlung der CKD darstellen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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