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Liebe Leserinnen und Leser,
kann ein gängiger Lebensmittelzusatzstoff eine akute Nierenfunktionseinschränkung begünstigen? Eine aktuelle Studie aus China liefert erstmals systematische Hinweise darauf, dass Kaliumsorbat bei langfristiger und hoher Exposition über oxidativen Stress, Entzündungsreaktionen und eine gestörte Zellkommunikation nephrotoxisch wirkt. Im Fokus steht dabei das Amyloid-Vorläuferprotein als zentraler molekularer Regulator. Diese Erkenntnis könnte zu einer besseren Bewertung der Risiken von Umweltgiften im Alltag beitragen.
Eine weniger basische Infusion könnte die kontinuierliche Nierenersatztherapie verbessern. In einer Studie der Medizinischen Universität Innsbruck (Österreich) reduzierte die neuartige Lösung Alkalosen und normalisierte den pH-Wert genauso schnell wie die bisherige Standardlösung. Insgesamt ermöglichte sie eine bessere metabolische Kontrolle und Stabilität, betonen die Forscher.
Das könnte Sie auch interessieren: Erstmals zeigt eine Phase-III-Studie eine gezielte therapeutische Option für Patienten mit C3-Glomerulopathie und primärer Immunkomplex-membranoproliferativer Glomerulonephritis. Der Wirkstoff Pegcetacoplan reduzierte die Proteinurie im Vergleich zu Placebo signifikant und ermöglichte bei einem relevanten Anteil der Patienten eine kombinierte renale Stabilisierung.
Wir legen nun eine kleine Pause ein und melden uns wieder mit aktuellen Nachrichten aus der Nephrologie am 9. Januar. Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachten und schon jetzt einen guten Start ins neue Jahr.
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