Ausgabe 12/2025

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Freitag, 21. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,

wenn ein neues Antibiotikum auf den Markt kommt, dauert es oft nicht lange, bis die ersten Resistenzen auftreten. Forscher der Pennsylvania State University, USA, haben herausgefunden, dass der Wirkstoff Sevelamer, der üblicherweise zur Bindung von überschüssigem Phosphor im Blut von Dialysepatienten mit chronischer Nierenkrankheit verschrieben wird, bei Mäusen auch Off-Target-Antibiotika binden konnte. „Wir haben festgestellt, dass Sevelamer als Anti-Antibiotikum wirken kann, indem es die unerwünschten Antibiotika Vancomycin und Daptomycin – zwei häufig verschriebene Antibiotika – im Darm einfängt und so die Resistenzentwicklung verhindert, ohne die systemische Wirksamkeit der Antibiotika zu beeinträchtigen“, kommentiert der korrespondierende Autor Prof. Amir Sheikhi.

Auch eine neue Übersichtsarbeit aus China hat sich mit Nierenkrankheiten befasst. Die Studie über lange nicht-kodierende RNAs (lncRNAs) unterstreicht deren Rolle bei der Entwicklung, Diagnose und potenziellen Behandlung einer akuten Nierenfunktionseinschränkung und chronischer Nierenkrankheit.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Forscher der Universität von Arkansas, USA, haben herausgefunden, dass das PKD1-Gen, das für die polyzystische Nierenerkrankung beim Menschen verantwortlich ist, auch in Anemonen vorkommt. Da PKD-1 in Nierenzellen als Flüssigkeitssensor fungiert und für das Gehör von Säugetieren notwendig ist, deutet diese neue Erkenntnis laut den Wissenschaftlern auf eine evolutionär alte Rolle von PKD-1 bei der Wahrnehmung von Flüssigkeitsbewegungen hin, die bereits vor dem gemeinsamen Vorfahren von Säugetieren und Seeanemonen vor mehr als 580 Millionen Jahren existierte.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
 
US-Studie: Dialyse-Medikament könnte gegen antimikrobielle Resistenzen helfen

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Die Antwort auf antimikrobielle Resistenz infolge eines erhöhten Antibiotikaeinsatzes, könnte laut einem Team unter der Leitung von Forschern der Pennsylvania State University, USA, ein Medikament gegen Nierenkrankheiten sein.

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Hyperkaliämie in Deutschland – Aktuelle Real-World-Daten1–3

Internationale Leitlinien wie ACC, ESC und KDIGO empfehlen moderne Kaliumbinder wie LOKELMA®, um die RAASi-Therapie trotz Hyperkaliämie fortzuführen.4–6 Doch aktuelle Real-World-Daten einer Beobachtungsstudie deuten auf Lücken in der Versorgung: 89 % aller Hyperkaliämie- Patient:innen erhielten keine leitliniengerechte Therapie.3 Erfahren Sie hier, was die neuesten Zahlen offenbaren!

Referenzen | Pflichttext

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Biomarker: Studie untersucht Rolle von lncRNAs bei Nierenkrankheiten

Eine neue Übersichtsarbeit über lange nicht-kodierende RNAs (lncRNAs) unterstreicht deren Rolle bei der Entwicklung, Diagnose und potenziellen Behandlung einer akuten Nierenfunktionseinschränkung (AKI) und chronischer Nierenkrankheit (CKD).

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seeKD you there: Neue CKD Perspektiven

Schon angemeldet? Die seeKD kommt vom 27. – 28. Juni nach Frankfurt und bringt wie immer spannende Vorträge zu Entwicklungen in der Nephrologie, Möglichkeiten zum Austausch mit Ihren Fachkolleginnen und -kollegen, ausgewählte Live-Stream Sessions und vieles mehr. Jetzt registrieren und dabei sein.

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Nierenerkrankungen: Verantwortliches Gen mit Berührungsempfindlichkeit bei Seeanemonen verknüpft

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Forscher der Universität von Arkansas haben herausgefunden, dass das menschliche Gen für die polyzystische Nierenerkrankung 1 (PKD-1) auch in Anemonen vorkommt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Neutrophile und NETs bei Nierenerkrankungen. Nat Rev Nephrol 18.03.2025.

Vitamin-D-Stoffwechsel – eine von den Nieren unabhängige, spezifische Rolle für den Darm? Kidney Int 18.03.2025.

Defizienz des GADD45α-R-Loop-Signalwegs und Nierenschädigung bei diabetischer NephropathieJ Am Soc Nephrol 18.03.2025.

Randomisierte, positiv kontrollierte Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit der oralen Polysaccharid-Eisen-Komplex-Therapie bei HämodialysepatientenKidney Int Rep 18.03.2025.

 
 

Nierenkrankheiten: Uniklinikum Erlangen über die Bedeutung der Nephropathologie

Das Uniklinikum Erlangen gilt als das größte Zentrum für Nephropathologie in Deutschland. Prof. Kerstin Amann sprach im Interview mit der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) über ihre Arbeit.

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Unimedizin Göttingen wird Nierentransplantationszentrum

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Bei der Unimedizin Göttingen (UMG) gibt es Neuerungen bei der Nierentransplantation. Grundlage ist eine Kooperation mit dem Klinikum Hann. Münden – das auch weiterhin in die Arbeit eingebunden ist.

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KURZMELDUNGEN:

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin gedachte des 140. Todestages ihres Gründers, Prof. Theodor von Frerichs.
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Eine Ärztin, ein Virologe und ein Biochemiker sind mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis ausgezeichnet worden. In ihren Forschungsarbeiten geht es um die angeborene Immunität.
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Ein Jahr nach dem Start eines zentralen Online-Registers haben rund 280.000 Menschen dort Erklärungen zu ihrer generellen Bereitschaft zu Organspenden festgehalten.
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TERMINE:

131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
3. Mai 2025 - 6. Mai 2025
Wiesbaden

108. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie
12. Juni 2025 - 14. Juni 2025
Leipzig

17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie
2. Oktober 2025 - 5. Oktober 2025
Berlin

 
 

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