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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
laut Forschern der Johns Hopkins University School of Medicine, USA, ist die Transplantation von Nieren verstorbener Spender, die HIV hatten, auf Empfänger mit HIV sicher. Solche HIV-zu-HIV-Nierentransplantationen seien in ihrer Wirksamkeit mit denen vergleichbar, die Organe von Spendern ohne HIV verwenden, schreiben die Forscher. „Die Ausweitung der HIV-zu-HIV-Nierentransplantation außerhalb der Forschung wäre eine Win-Win-Situation, weil sie zunächst Menschen mit HIV zugutekäme, die Nieren benötigen, indem die Zahl der verfügbaren Organe von Spendern mit HIV erhöht wird, und indem dann wiederum mehr Nieren von Spendern ohne HIV für Empfänger ohne HIV zur Verfügung stehen“, kommentiert Co-Autorin Prof. Christine Durand.
Und Forscher der Keck School of Medicine der University of Southern California, USA, haben entdeckt, dass eine erhöhte PFAS-Exposition vier Jahre später mit einer schlechteren Nierenfunktion einherging und dass Veränderungen im Darmmikrobiom und verwandten Metaboliten bis zu 50 Prozent dieser Funktionsminderung erklärten.
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Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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