|
Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
Forscher der University of New South Wales (UNSW), Australien, haben eine Meta-Analyse von elf klinischen Studien mit GLP-1-Rezeptor-Agonisten durchgeführt, an denen insgesamt rund 85.000 Personen teilnahmen. In den Studien wurden sieben verschiedene GLP-1-Rezeptor-Agonisten beurteilt. Das Ergebnis: Die untersuchten GLP-1-Rezeptor-Agonisten verringerten die Verschlechterung der Nierenfunktion und das Nierenversagen signifikant – und das unabhängig vom Diabetesstatus. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass GLP-1-Rezeptor-Agonisten eine Schlüsselrolle bei der nieren- und herzschützenden Behandlung von Patienten mit häufigen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, Übergewicht oder Adipositas mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Chronischer Nierenkrankheit spielen könnten“, kommentiert Prof. Sunil Badve, Hauptautor der Studie.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Weiterförderung eines bereits bestehenden Sonderforschungsbereiches der Universität Freiburg bekannt gegeben. Im SFB 1453 „Nephrogenetik (NephGen)” suchen Ärzte und Wissenschaftler anhand genetischer Informationen nach Mechanismen, die Nierenkrankheiten zugrunde liegen. NephGen wird in den kommenden vier Jahren mit zwölf Millionen Euro gefördert.
Das könnte Sie auch interessieren: Forscher der University of California, San Francisco (UC), USA, haben herausgefunden, dass ausreichendes Trinken von Wasser bei der Gewichtsabnahme helfen und Nierensteinen sowie Migräne, Harnwegsinfektionen und niedrigem Blutdruck vorbeugen kann.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
|