|
Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,
die 66. Jahrestagung der American Society of Hematology, die vom 7. bis 10. Dezember in San Diego, USA, stattfinden wird, wirft ihre Schatten in Form erster wichtiger Studien voraus. So verzeichneten Wissenschaftler des MD Anderson Cancer Center in der vergangene Woche im „New England Journal of Medicine“ publizierten FELIX-Studie, die beim ASH 2024 vorgestellt wird, bei Patienten mit rezidivierter oder refraktärer CD19-positiver Akuter lymphatischer B-Zell-Leukämie, die mit der neuen Anti-CD19-CAR-T-Zelltherapie Obecabtagene Autoleucel behandelt wurden, hohe Ansprechraten. In der Folge benötigten die meisten keine Stammzelltransplantation.
Eine enorme zelluläre und molekulare Heterogenität von Leukämiezellen innerhalb der Erkrankung jedes einzelnen Patienten haben Forschende des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Heidelberger Stammzellinstitutes HI-STEM und des European Molecular Biology Laboratory aufgedeckt. Dabei war das Erbgut teilweise extrem umgebaut, mit bis zu 64 strukturellen Genomveränderungen in einer einzelnen Krebszelle.
Lesen Sie außerdem, warum die hypofraktionierte Bestrahlung nach Brustkrebs immer häufiger zum Einsatz kommt und wie intraoperativer Ultraschall die Operationsergebnisse verbessern kann.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventswoche!
|