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Liebe Leserinnen und Leser,
als E-Zigaretten auf den Markt kamen, war die Begeisterung zunächst groß, hoffte man doch auf eine weniger schädliche Alternative zur Zigarette. Mittlerweile wird in Deutschland eifrig gedampft, gerade bei den jungen Leuten erfreut sich das Vaping zunehmender Beliebtheit. Doch Pneumologen bereitet dieser Trend seit Jahren Sorgen, und das nicht nur als potenzieller Einstieg in das herkömmliche Rauchen. Bislang ist unklar, wie schädlich genau welche der vielen potenziellen Inhaltsstoffe für die Lungengesundheit sind. Da es bis zur Entwicklung von Lungenkrebs viele Jahre dauern kann, haben Wissenschaftler jetzt in einem Review zusammengetragen, was aus bisherigen Studien zu diesem Thema bekannt ist und in der Gesamtheit ein genaueres Bild liefert, ob Vaping krebserregend ist. Demnach trägt vermutlich der Konsum nikotinhaltiger E-Zigaretten zu Lungen- und Mundhöhlenkrebs bei.
Ist Lungenkrebs einmal entstanden, ist guter Rat teuer – vor allem beim Kleinzelligen Lungenkrebs. Wissenschaftler an der Uniklinik Köln wollen diesem Krebstyp jetzt mit weiter entwickelten CAR-T-Zellen zu Leibe rücken. Dabei ist deren Herstellung sogar ohne Viren gelungen. Diese CAR-T-Zellen zielen auf B7-H3 ab und bleiben dank des Faktors c-JUN länger leistungsfähig.
Ebenfalls erfreuliche Neuigkeiten liefert die ATOMIC-Studie zu Kolorektalkarzinomen mit defekter DNA-Mismatch-Reparatur: Der Zusatz von Atezolizumab zur adjuvanten Chemotherapie halbierte das Risiko für ein Rezidiv oder den Tod versus der alleinigen adjuvanten Chemotherapie.
Mehr zu diesen und weiteren Themen finden Sie in diesem Newsletter, auf unserem Nachrichtenportal sowie in unserer Zeitschrift KOMPAKT ONKOLOGIE. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine sonnige Frühlingswoche!
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