Ausgabe 47/2024

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Dienstag, 19. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,

Impfstoffe zählten seit ihrer Erfindung zu den schlagkräftigsten Instrumenten, die die Medizin zu bieten hat. Ein nun in einer Phase-I-Studie erprobter Neoantigen-DNA-Impfstoff erwies sich jetzt bei Frauen mit triple-negativem Brustkrebs nicht nur als sicher, sondern führte bei 16 von 18 Behandelten (87,5%) auch zur Rezidivfreiheit nach drei Jahren, auch wenn Immunreaktionen nur bei
14 Behandelten beobachtet worden waren. Eine Analyse historischer Daten ergab hingegen eine Rate von etwa 50 Prozent unter Patientinnen, die ausschließlich die Standardbehandlung erhalten hatten. In laufenden randomisierten Studien wird dies im direkten Vergleich getestet.

Ob eine Immuntherapie bei triple-negativem Brustkrebs hilft, untersuchten US-Wissenschaftler mithilfe der quantitativen Systempharmakologie. Mit diesem mathematischen Modell stellten sie fest, dass Messungen aus Tumorbiopsien oder Blutproben, die vor Beginn der Behandlung entnommen wurden, nur begrenzt in der Lage waren, Rückschlüsse auf die Behandlungsergebnisse zuzulassen. Nach Beginn der Behandlung vorgenommene Messungen (On-Treatment-Biomarker) waren dagegen besser geeignet, den Erfolg vorherzusagen. Dies galt allerdings nicht für die Messung von PD-L1 und dem Vorhandensein von Lymphozyten im Tumor – diese Marker erbrachten eine bessere Leistung, wenn sie vor Beginn der Behandlung ermittelt wurden.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine schöne Herbstwoche!




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Triple-negativer Brustkrebs: Neoantigen-DNA-Impfstoff beugt offenbar Rezidiven vor

Triple-negativer Brustkrebs: Neoantigen-DNA-Impfstoff beugt offenbar Rezidiven vor

Eine kleine klinische Studie zeigt vielversprechende Ergebnisse für Patientinnen* mit triple-negativem Brustkrebs, die einen experimentellen Impfstoff zur Verhinderung von Rezidiven erhalten haben.

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ITP*-Therapie: Mit Nplate® eine neue Perspektive einnehmen

Wird für ITP-Erkrankte die Therapie mit einem TPO-RA* erwogen, lohnt sich neben dem Blick in die Studiendaten die Frage nach persönlichen Präferenzen. So vermag die 1x wöchentliche
s. c.* Injektion vs. der täglichen Tablette in einer höheren Adhärenz resultieren. Insbesondere die Möglichkeit zur Selbstadministration von Nplate® (Romiplostim)1,# kann ein Plus an Anwendungskomfort sein.2

Referenzen

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Metastasierter Brustkrebs: Computergestütztes Tool zur Vorhersage von Immuntherapie-Ergebnissen entwickelt

US-Forscher haben mithilfe von Computern eine Methode entwickelt, um zu beurteilen, welche Patienten mit metastasierendem triple-negativem Brustkrebs von einer Immuntherapie profitieren könnten.

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SARCLISA® + Kd beim RRMM zugelassen ab der 2. Linie

SARCLISA® ist in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason (Kd) beim rezidivierten, refraktären Multiplen Myelom (RRMM) zugelassen. In der finalen PFS-Analyse der IKEMA-Studie erreichte SARCLISA® + Kd ein mPFS von 35,7 Monaten (vs. 19,2 bei Kd).

Pflichttext

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Krankheitsbedingte Mangelernährung als tödliches Risiko: Ernährungsmediziner fordern umfassende Maßnahmen

Krankheitsbedingte Mangelernährung als tödliches Risiko: Ernährungsmediziner fordern umfassende Maßnahmen

Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern betrifft jeden vierten bis fünften Patienten und bleibt oft unbehandelt. Mit fatalen Folgen: Die Sterblichkeit Betroffener ist laut Experten um das Dreifache erhöht.

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eTNBC: 5 Jahre klinische Evidenz

Die KEYTRUDA®-basierte Therapie weist beim frühen TNBC eine klinische Evidenz auf Basis von 5 Jahren Follow-up der Studie KEYNOTE-522 und eine spannende Entwicklung beim EFS auf. Diese klinischen Daten können mehr Perspektiven für Ihre geeigneten Patienten mit TNBC im frühen Stadium schaffen.

Fachinformation

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AWMF: „Bürokratieabbau im Gesundheitswesen vorantreiben“

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) schlägt vor, dokumentarischen Aufwand in der Gesundheitsversorgung über zusammengefasste Abrechnungsregeln zu reduzieren.

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Nature-Studie: Knochenmark im Schädel wächst ein Leben lang

Nature-Studie: Knochenmark im Schädel wächst ein Leben lang

Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit des Knochenmarks, gesunde Blutzellen zu produzieren, deutlich ab. Ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster hat nun entdeckt, dass das Knochenmark im Schädel eine Ausnahme bei der Alterung des Knochenmarks darstellt und die Blutbildung im Laufe des Lebens steigert.

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Hohe Genauigkeit bei telemedizinischer Ferndiagnose von Melanomen

Bei der Identifizierung von Hautkrebs kann die Übermittlung von Bildern verdächtiger Hautveränderungen an Spezialisten ebenso genau sein wie eine persönliche Untersuchung.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Strahlentherapie mit Cetuximab oder Durvalumab bei lokal fortgeschrittenem Kopf-Hals-Tumor bei Patienten mit einer Kontraindikation für Cisplatin (NRG-HN004): eine unverblindete, multizentrische, randomisierte Parallelgruppenstudie der Phasen II/III
Lancet Oncol 14.11.2024; doi: 10.1016/S1470-2045(24)00507-2

Ramucirumab plus Paclitaxel als Switch-Erhaltungstherapie versus Fortsetzung einer Erstlinien-Chemotherapie auf Oxaliplatin-Basis bei Patienten mit fortgeschrittenem HER2-negativem Magenkrebs oder Karzinom des gastroösophagealen Übergangs (ARMANI): eine randomisierte, unverblindete, multizentrische Phase-III-Studie
Lancet Oncol 15.11.2024; doi: 10.1016/S1470-2045(24)00580-1

Eine randomisierte dreiarmige Studie zum Vergleich der Wirksamkeit einer rezirkulierenden hyperthermischen intravesikalen Chemotherapie mit der konventionellen intravesikalen Mitomycin-C- und BCG-Therapie bei nichtmuskelinvasivem Blasenkrebs mit mittlerem Risiko
World J Urol 2024;42(1):609; doi: 10.1007/s00345-024-05338-x

Mit Blutplättchen getarnte Nanovehikel verbessern die Immuntherapie gegen Blasenkrebs durch Auslösen der Pyroptose
Theranostics 2024;14(17):6692-6707; doi: 10.7150/thno.99040

Concizumab-Prophylaxe bei Patienten mit Hämophilie A oder Hämophilie B ohne Inhibitoren (Explorer8): eine prospektive, multizentrische, unverblindete, randomisierte Phase-IIIa-Studie. Lancet Haematol 06.11.2024; doi: 10.1016/S2352-3026(24)00307-7

 
 
 
Lungenkrebs: Über sechs Prozent der Todesfälle könnten von Radon verursacht sein

Lungenkrebs: Über sechs Prozent der Todesfälle könnten von Radon verursacht sein

Das radioaktive Gas Radon ist nach dem Rauchen einer der häufigsten Auslöser von Lungenkrebs. Was das konkret bedeutet, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Wissenschaftlern des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS): Demnach gehen rechnerisch etwa 6,3 Prozent aller Lungenkrebstodesfälle in Deutschland auf Radon in Wohnungen zurück. Das sind rund 2800 Fälle pro Jahr.

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KURZNACHRICHTEN:

Die bisherige Krebstherapie bei deutlicher Reduzierung der Nebenwirkungen auf gesundes Gewebe effizienter gestalten – dies ist das Ziel eines Projektes von Prof. Andreas Walter, der an der Hochschule Aalen lehrt und forscht.
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Forschende der ETH Zürich können mit der Kombination zweier Methoden zur Genveränderung für viele Mutationen gleichzeitig untersuchen, welche Bedeutung sie für die Entstehung und Therapie von Krebs haben.
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Zwei Forschende des Deutschen Krebsforschungszentrums  sind diesem Jahr mit dem Takeda Oncology Forschungspreis zum Nichtkleinzelligen Lungenkrebs ausgezeichnet worden.
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Fast 1,3 Millionen Euro aus dem EU Horizon Programm fließen in die Forschung zur Theranostik für die Behandlung von Krebs.
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TERMINE:

21. AIO Herbstkongress
21. - 23. November 2024
Berlin

Onkopedia Webinar: Aktuelle Impfempfehlungen für die Hämatologie/Onkologie, einschl. Stammzelltransplantation
22. November 2024
online

DGVS Digital: Onkologie Kompakt
26. - 28. November 2024
online

Management von Hirnmetastasen bei metastasiertem Brustkrebs – von der Früherkennung bis hin zur Behandlung
4. Dezember 2024
online

Hypnose und Hypnotherapie in der Psychoonkologie – Vertiefungsseminar der Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (WPO)
6. - 7. Dezember 2024
Neu-Ulm

 
 

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