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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,
Lungeninfektionen, die durch Staphylococcus aureus hervorgerufen werden, sind schwer zu behandeln. Schätzungen gehen von einer Mortalitätsrate von 20 Prozent unter betroffenen Patienten aus. Eine neuartige Strategie für die Behandlung solcher Erkrankungen lässt nun hoffen: Dabei ist nicht das verursachende Bakterium selbst das Ziel der Therapie, sondern ein von ihm produziertes Toxin. Bei der Prüfung von mehr als 18.000 Substanzen stellte sich heraus, dass Kandidaten aus der Klasse der Quinoxalindione das Protein α-Hämolysin sowohl in der Zellkultur als auch in Tiermodellen hochwirksam hemmen konnten. Mehr über diesen „Pathoblocker“ können Sie in der Top-Meldung unseres heutigen Newsletters erfahren.
Außerdem berichten wir in dieser Woche darüber, wie ein alterndes Immunsystem wesentlich zu Entstehung und zum Verlauf einer Idiopathischen Lungenfibrose beiträgt sowie über eine neue Analyse zur Zahl der aus Haftanstalten gemeldeten Tuberkulosefälle in Europa und den USA während der COVID-19-Pandemie.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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