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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,
könnte man schon kurz nach Beginn einer Therapie bei Tuberkulosepatienten erkennen, ob diese auch tatsächlich anschlagen wird, wäre das ein großer Vorteil. Bisher dafür zur Verfügung stehende Verfahren liefern da keine optimalen Ergebnisse: Sie sind entweder schnell, aber wenig sensitiv, oder recht präzise, dafür aber zeitintensiv. Einen neuen Test, der auf einen höheren beziehungsweise rascheren Erkenntnisgewinn hoffen lässt, haben nun Mitarbeiter des Forschungszentrums Borstel, Leibniz Lungenzentrum, in einer Publikation vorgestellt.
Ebenfalls um Vorhersagen, auch bei einer Infektion, dreht sich eine andere Studie aus den USA: Letzten Endes ging es dabei darum, mithilfe Künstlicher Intelligenz Therapieentscheidungen in der stationären Versorgung von COVID-19-Patienten zu erleichtern. Wird der Betroffene auf einer Intensivstation untergebracht werden müssen? Wenn ja, mit oder ohne maschinelle Beatmung? Oder wird eine Unterbringung in der Intensivüberwachungspflege ausreichen? Die Autoren der Publikation haben die wichtigsten Faktoren ermittelt, die darüber im Vorfeld Aufschluss geben können.
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Ich wünsche Ihnen eine schöne Restwoche!
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