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Liebe Leserinnen und Leser,
schwere Infektionen der Lunge sind ein Thema, das in dieser Woche aus aktuellem Anlass auch in den Publikumsmedien aufgegriffen wird: Die offenbar von dem Andenvirus (oder englisch Andes Virus) verursachten Krankheits- und Todesfälle auf einem Kreuzfahrtschiff generieren Schlagzeilen. Dieses in Südamerika vorkommende Hantavirus kann ein kardiopulmonales Syndrom (HCPS) auslösen: Dabei kommt es nach anfänglichen grippeähnlichen Symptomen zu einer kritischen Verschlechterung der Lungenfunktion. Das Besondere am Andenvirus: Es kann bei engem Kontakt auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Eine Behandlung, die die Ursache der Infektion bekämpft, gibt es nicht – Betroffene können nur intensivmedizinisch und unterstützend betreut werden.
Lebensbedrohliche Infektionen der Lunge sind auch das Thema von Forschenden aus Magdeburg und Jena. Sie hoffen, dass sich mit ihrem Ansatz der „Pathoblockade“ in Zukunft invasive Lungeninfektionen medikamentös gezielt abschwächen lassen. Wie das funktionieren könnte und welche Rolle das Zellgift Pneumolysin dabei spielt, können Sie in unserem Beitrag dazu lesen.
Außerdem im Informationsangebot in dieser Ausgabe unseres Newsletters: Ein bestimmtes Fettsäuremolekül im Blut werdender Mütter hängt mit dem Asthmarisiko des Nachwuchses zusammen. Und: Eine telemedizinische Überwachung bringt auch für Lungentransplantierte im ersten Jahr nach dem Eingriff Vorteile.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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