Ausgabe 19/2026

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Donnerstag, 07. Mai 2026

Liebe Leserinnen und Leser,
 
schwere Infektionen der Lunge sind ein Thema, das in dieser Woche aus aktuellem Anlass auch in den Publikumsmedien aufgegriffen wird: Die offenbar von dem Andenvirus (oder englisch Andes Virus) verursachten Krankheits- und Todesfälle auf einem Kreuzfahrtschiff generieren Schlagzeilen. Dieses in Südamerika vorkommende Hantavirus kann ein kardiopulmonales Syndrom (HCPS) auslösen: Dabei kommt es nach anfänglichen grippeähnlichen Symptomen zu einer kritischen Verschlechterung der Lungenfunktion. Das Besondere am Andenvirus: Es kann bei engem Kontakt auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Eine Behandlung, die die Ursache der Infektion bekämpft, gibt es nicht – Betroffene können nur intensivmedizinisch und unterstützend betreut werden.
 
Lebensbedrohliche Infektionen der Lunge sind auch das Thema von Forschenden aus Magdeburg und Jena. Sie hoffen, dass sich mit ihrem Ansatz der „Pathoblockade“ in Zukunft invasive Lungeninfektionen medikamentös gezielt abschwächen lassen. Wie das funktionieren könnte und welche Rolle das Zellgift Pneumolysin dabei spielt, können Sie in unserem Beitrag dazu lesen.
 
Außerdem im Informationsangebot in dieser Ausgabe unseres Newsletters: Ein bestimmtes Fettsäuremolekül im Blut werdender Mütter hängt mit dem Asthmarisiko des Nachwuchses zusammen. Und: Eine telemedizinische Überwachung bringt auch für Lungentransplantierte im ersten Jahr nach dem Eingriff Vorteile.
 
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Offenbar von Mensch zu Mensch übertragen

Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Offenbar von Mensch zu Mensch übertragen

Bei den aktuellen Hantavirus-Fällen auf einem Kreuzfahrtschiff geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von Infektionen von Mensch zu Mensch aus. Das sagte WHO-Expertin Maria Van Kerkhove auf einer Pressekonferenz in Genf (Schweiz). Das Schiff soll nun die Kanarischen Inseln anlaufen, wo weitere Untersuchungen erfolgen können.

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NEU ZUGELASSEN BEI SCHWEREM ASTHMAb

EXDENSUR – das erste & einzige Biologikum bei schwerem, unkontrolliertem Asthma mit Typ-2-Inflammation (charakterisiert durch Eosinophile), das mit nur 2 Injektionen im Jahr eine ultra-langanhaltende Wirkdauer bieten kann,b,1, ist seit dem 12. Februar zugelassen ist und jetzt verfügbar.1 Die neue Therapie: eine innovative Behandlungsoption mit klarem Fokus auf eine langfristige Behandlungsplanung.

Pflichtangaben | Referenzen

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Maßgeschneiderte Moleküle gegen tödliche Lungeninfektionen

Chemiker der Universität Magdeburg haben gemeinsam mit Molekularmedizinern des Uniklinikums Jena einen neuen und vielversprechenden Therapieansatz gegen lebensbedrohliche Infektionen der Lunge gefunden.

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Lungenfibrose: In 6 Schritten zur Diagnose

Der Weg zur IPF-/PPF-Diagnose ist meist lang.1,2 Jede Verzögerung erhöht das Mortalitätsrisiko der Betroffenen.3,4 Frühintervention und interdisziplinäre Zusammenarbeit können die Zeit bis zur Versorgung verkürzen – und so wertvolle Lebenszeit schenken.3-5

Referenzen | PC-DE-119651

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Mütter, denen eine bestimmte Fettsäure im Blut fehlt, haben häufiger Kinder mit Asthma

Mütter, denen eine bestimmte Fettsäure im Blut fehlt, haben häufiger Kinder mit Asthma

Eine neue Studie aus Dänemark zeigt, dass die Fettsäure 12-HETE im Blut schwangerer Frauen mit dem Risiko von Kindern, im Kindesalter Asthma und Atemwegsinfektionen zu entwickeln, in Verbindung steht.

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Sotatercept: Bringt ein früher Einsatz
klinischen Nutzen?

In der Phase-III-Studie HYPERION reduzierte Sotatercept zusätzlich zur stabilen Hintergrundtherapie bei Patienten mit PAH-Diagnose ≤ 1 Jahr, der WHO-FK II/III und intermediärem/hohem Mortalitätsrisiko im Vergleich zu Placebo signifikant das Risiko klinischer Verschlechterungsereignisse. 72% der Patienten in HYPERION erhielten als PAH-Hintergrundtherapie eine Zweifachtherapie.

Fachinformation

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Nach Lungentransplantation: Datenerfassung daheim ermöglicht engmaschige Betreuung der Operierten

Laut einer im „Journal of Heart and Lung Transplantation Open“ veröffentlichten Studie können auch Patienten, die eine Lungentransplantation hinter sich haben, nach der Entlassung aus dem Krankenhaus erheblich vom Einsatz von Telemedizin profitieren.

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STIKO-Update: Prevenar 20® für junge Risikopatient:innen

Denken Sie bei Ihren jungen Patient:innen mit chron. Erkrankungen der Atmungsorgane (z. B. Asthma) an den Schutz vor Pneumokokken! Denn: Das Risiko für eine invasive Pneumokokken-Erkrankung ist bei Kindern mit mind. einer Ko-Morbidität bis zu 17,8-fach erhöht.1 Seit Januar 2026 empfiehlt die STIKO nur noch Prevenar 20® für die Pneumokokken-Indikationsimpfung, auch für 2–17-Jährige.1

Fachinformation | Referenzen

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VA-ECMO bei Hochrisiko-Lungenembolie: Kein klarer Überlebensvorteil durch frühe mechanische Reperfusion

VA-ECMO bei Hochrisiko-Lungenembolie: Kein klarer Überlebensvorteil durch frühe mechanische Reperfusion

Frühe mechanische Reperfusion unter venoarterieller ECMO – entscheidender Vorteil oder überschätzte Strategie? Neue Daten zeigen keinen klaren Überlebensgewinn, deuten aber auf einen Nutzen in Subgruppen hin.

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mNSCLC: Neue Real-World-Daten zu OPDIVO®
und YERVOY®

Die nicht-interventionelle Studie FINN liefert überzeugende Real-World-Daten zu OPDIVO® + YERVOY® + 2 Zyklen Chemotherapie in der Erstlinie des metastasierten NSCLC.1 Die aktuelle Interimsanalyse bestätigt die Wirksamkeit bei Adeno- und Plattenepithelkarzinom und zeigt ein Sicherheitsprofil, das mit den kontrollierten Studiendaten der CheckMate 9LA konsistent ist.1,2

Fachinformation | Referenzen

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UNSERE AUSWAHL: AKTUELLES AUS INTERNATIONALEN JOURNALS

Nichtinvasive Atemunterstützung und Intubationskriterien in randomisierten Studien zur akuten hypoxämischen Ateminsuffizienz: eine systematische Übersicht und Netzwerk-Metaanalyse.
Lancet Respir Med 22.04.2026

Telefonbasiertes Schulungsprogramm zur zielgerichteten Inhalator-Anwendung für Medicare-Versicherte mit Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung.
Chronic Obstr Pulm Dis 2026;13(2):84–92.

Klinische Remission von komorbidem Asthma während einer Therapie mit Dupilumab bei Patienten mit schwerer eosinophiler chronischer Rhinosinusitis.
Ann Allergy Asthma Immunol 2026;136(4):389–399.e1.

 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Wegen des maroden Gebäudebestandes der Universitätsmedizin Mainz soll dort viel Geld investiert werden.
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Schildern Menschen ihre Krankheitssymptome einer Künstlichen Intelligenz statt ärztlichem Fachpersonal, sinkt die Qualität ihrer Angaben – mit möglichen negativen Folgen für die Diagnose.
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Die Uniklinik Köln koordiniert ein Sechs-Milionen-Euro-Verbundprojekt zur automatisierten Auswertung medizinischer Dokumente.
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TERMINE:

FOMF-Kurs: Pneumologie Refresher Hamburg
28.–30. Mai 2026
Hamburg

 
 

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