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Liebe Leserinnen und Leser,
hoffentlich sind Sie gut ins neue Jahr gestartet! Gerade jetzt haben wahrscheinlich die meisten Menschen mehr oder weniger ernst gemeinte gute Vorsätze. Der größte Teil davon betrifft klassischerweise die Gesundheit, allen voran die Reduktion von Körpergewicht. Dass dies auch – ebenso wie der Verzicht aufs Rauchen – im Hinblick auf die Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) eine gute Idee sein kann, zeigen Forschende in einer kürzlich veröffentlichten Studie.
Demnach haben nämlich systemische Entzündungen offenbar direkten Einfluss auf die Lungenfunktion, was sich in der bevölkerungsbasierten Untersuchung an Personen im Alter von unter 40 Jahren nachweisen ließ. Die Autoren betonen, dass sie erste Anzeichen einer COPD bereits vor der klinischen Diagnose erkennen konnten.
Schon in den Anfangsstadien erkennen kann man eine COPD offenbar auch dank einer auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Analyse von Elektrokardiogrammen (EKGs). Die Verfasser einer aktuellen Arbeit hatten über 208.000 EKGs von mehr als 18.000 COPD-Patienten mithilfe eines Convolutional Neural Network Modells ausgewertet. Ihr Fazit: Der Einsatz von KI kann die diagnostische Aussagekraft von EKGs bei COPD verbessern. So zeigen die Forschenden neue Wege für eine frühere Intervention und Behandlung der COPD auf.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr, bleiben Sie gesund!
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