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Liebe Leserinnen und Leser,
ein im Herbst vergangenen Jahres von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichter Bericht zu globalen Trends beim Tabakkonsum für die Jahre 2000 bis 2024 hat gezeigt: In der WHO-Region Europa konsumierten 14,3 Prozent der Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren laut eigenen Angaben E-Zigaretten. Dies, so beklagt die WHO, sei die höchste Rate weltweit. Die Zahlen belegten auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche E-Zigaretten konsumieren, dreimal so hoch ist wie bei Erwachsenen.
Besonders anfällig für den Griff zur E-Zigarette sind laut den Ergebnissen einer neuen Untersuchung aus England Teenager, die sich einsam fühlen. Und dabei ging es nicht nur um ein einmaliges Ausprobieren: Heranwachsende, die Einsamkeit sehr stark empfanden, konsumierten mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit wöchentlich als solche, die sich nur ein wenig allein fühlten. Auch derartige psychosoziale Aspekte spielen also offenbar eine Rolle in der Prävention.
Weitere interessante Zahlen zu den Mustern des Nikotinkonsums (herkömmliche und E-Zigaretten sowie Pouches) unter Jugendlichen liefert indessen eine aktuelle Studie aus den Niederlanden. Hier hatte fast die Hälfte der Befragten, die im Vorjahr konsumiert hatten, täglich gedampft. Ein dualer Konsum war häufig. Und: Die meisten Befragten konsumierten Nikotin während der Zeit, die sie in der Schule verbrachten. In Sachen Aufklärung und Prävention auch in dieser Altersgruppe bleibt also noch viel zu tun.
Lesen Sie mehr zu diesen und anderen Themen aus der Pneumologie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Gerade erschienen ist auch die neue Ausgabe von KOMPAKT PNEUMOLOGIE. Darin geht Herausgeber Dr. Justus de Zeeuw – ergänzend zu dem thematischen Schwerpunkt Asthma und Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) – auf Neuerungen im jüngsten Report der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) ein.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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