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Liebe Leserinnen und Leser,
laut der Europäischen Kommission liegt der Anteil der Menschen in der EU, die älter sind als 65 Jahre, derzeit bei etwa 20 Prozent – Tendenz steigend. Für das Jahr 2050 rechnet man mit einem Senioren-Anteil in der Bevölkerung von rund 30 Prozent.
Analog zu dieser demografischen Entwicklung muss sich die medizinische Forschung auch immer mehr mit körperlichen Veränderungen beschäftigen, die mit dem normalen Alterungsprozess einhergehen. Das Ziel: Auch Menschen in hohem Alter, die weitestgehend körperlich gesund sind, ein gutes Leben zu ermöglichen.
Nicht selten scheinen bei älteren Patienten, die mit Klagen über eine wachsende Atemnot vorstellig werden, keine organischen Ursachen oder chronischen Erkrankungen vorzuliegen, von denen die Dyspnoe herrührt. In diese Richtung geht nun eine aktuelle Untersuchung aus den USA. Darin erforschten die Autoren in präklinischen Modellen – Mäusen unterschiedlichen Alters – die Leistungsfähigkeit des Herz-Lungen-Systems mit zunehmendem Alter und die Veränderung der zugrunde liegenden mechanischen Eigenschaften. Die Wissenschaftler stießen dabei auf Hinweise, dass eine fortschreitende Versteifung der Pulmonalarterie einige altersbedingte Beeinträchtigungen der Herz- und Lungenfunktion erklären könnten.
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