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Liebe Leserinnen und Leser,
zunehmend müssen sich Medizin und Forschung damit auseinandersetzen, wie sich Umweltbedingungen auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Wenn es um Luftverschmutzung geht, sind die Pneumologen natürlich vorne mit dabei. Auf Fachkongressen nehmen die Themen Klima und Schadstoffbelastung der Luft immer mehr Raum ein.
So auch beim diesjährigen Kongress der European Respiratory Society Ende September: Dort berichteten die Autoren einer europäischen Studie darüber, welche Folgen eine chronische Exposition gegenüber hoher Schadstoffkonzentrationen in der Luft für Patienten mit Obstruktiver Schlafapnoe (OSA) haben kann. Lesen Sie in unserem Beitrag dazu, welche Folgen das sind und was die neuen Erkenntnisse für die Versorgung von OSA-Patienten bedeuten.
Ebenfalls beim ERS-Kongress in Amsterdam vorgestellt wurden neue Forschungsdaten zu einem weiteren wichtigen Thema, das mit Umweltfaktoren und Lungengesundheit zu tun hat: Passivrauch und Kinder. Anhand von Informationen aus mehr als 200 Ländern haben Wissenschaftler errechnet, wie viele gesunde Lebensjahre verloren gehen, wenn Säuglinge, Kinder und Jugendliche regelmäßig Zigarettenrauch ausgesetzt sind, den andere verursachen. Dabei machten die Studienautoren auch Regionen aus, in denen die Belastung für die Kinder besonders hoch ist.
Weitere Neuigkeiten vom diesjährigen ERS-Kongress werden Sie bald in einer neuen Print-Ausgabe von KOMPAKT PNEUMOLOGIE lesen können, die Ende dieses Monats erscheinen wird.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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