Ausgabe 12/2026

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Donnerstag, 22. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

wer an Langzeitfolgen der COVID-19-Pandemie denkt, dem kommen sicher als erstes Long-COVID oder die langfristigen emotionalen Konsequenzen für Kinder und Jugendliche in den Sinn, die lange Zeit keinen direkten Kontakt zu Gleichaltrigen haben konnten. Doch offenbar können schwere Virusinfektionen, wie durch SARS-CoV-2 oder Influenzaviren ausgelöst, auch das Krebsrisiko erhöhen, indem sie die Lunge langfristig verändern und Immunzellen so beeinflussen, dass sich Krebszellen in dem Atmungsorgan leichter ansiedeln und wachsen können. US-Forschende zeigen in einer aktuellen Untersuchung, dass Patienten nach solchen Infektionen ein um 1,24‑fach erhöhtes Risiko für Lungenkrebs haben – unabhängig davon, ob die Betroffenen rauchen oder an Vorerkrankungen leiden. Die gute Nachricht: Impfungen können diese schädlichen Veränderungen weitgehend verhindern, weshalb die Autoren engmaschige Kontrollen und verstärkte Vorsorge bei betroffenen Patienten empfehlen.

Apropos Lungenkrebs: Zwei Studien aus Leuven und London zeigen, dass Krebszellen in der Lage sind gesunde Lungenzellen so umzuprogrammieren, dass diese vermehrt Lipide produzieren. Diese wiederum fördern das Wachstum und die Metastasierung – und sie dienen den Krebszellen nicht nur als Energiequelle, sondern auch als Signalmoleküle. Dadurch werden molekulare Veränderungen ausgelöst und die Tumorprogression unterstützt. Wird die Lipidproduktion gehemmt, lässt sich das Metastasenwachstum jedoch eindämmen – was neue Therapien und eine gezieltere Auswahl geeigneter Patienten eröffnen könnte. Details zu diesen neuen Forschungsergebnissen finden Sie in den entsprechenden Beiträgen in unserem Newsletter.

Und schließlich: Gestern hat der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in München begonnen. Wir berichten darüber in den nächsten Tagen auf unserem Nachrichtenportal biermann-medizin.de und sind auch mit unseren PNEUMOLOGISCHEN NACHRICHTEN vor Ort vertreten.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche und, falls Sie in München sind, auch einen spannenden Kongress!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Schwere COVID-19- und Grippeverläufe begünstigen Lungenkrebs noch Monate oder Jahre später

Schwere COVID-19- und Grippeverläufe begünstigen Lungenkrebs noch Monate oder Jahre später

Schwere Virusinfektionen der Lunge können diese anfälliger für eine Krebserkrankung machen und deren Entwicklung beschleunigen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor.

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GOLD 2026: Bereits bei mittelschwerer Exazerbation handeln! 1

Bereits ab einer mittelschweren Exazerbation werden Patienten# der GOLD-Gruppe-E zugeordnet, die für eine Therapieeskalation auf Triple-Therapie infrage kommen.1 DUPIXENT® kann bei Patienten mit erhöhten Blut-EOSa, die trotz Triple-Therapie weiterhin exazerbieren, eine wertvolle Option sein.*,2

Pflichtangaben

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Lungenmetastasen: Reduzierung durch Blockade der Lipidproduktion in gesunden Zellen

Neue Forschungsergebnisse zeigen, wie Krebszellen gesunde Zellen dazu bringen, die Bildung von Metastasen in der Lunge zu unterstützen: Tumore nutzen von gesunden Lungenzellen produzierte Lipide als Signale, während die Drosselung dieser Lipidproduktion eine Metastasierung mindern kann.

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OmlycloTM. Das erste Omalizumab Biosimilar.

Bewährte Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffs Omalizumab.

Celltrion Versorgungssicherheit durch Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Biosimilars aus einer Hand.

Omlyclo Pflichttext | DE-OML-25-00049

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SCLC: Immuntherapie verbessert als Ergänzung zur Chemoradiotherapie die Überlebensrate nicht

SCLC: Immuntherapie verbessert als Ergänzung zur Chemoradiotherapie die Überlebensrate nicht

In der internationalen klinischen Studie NRG-LU005 hat eine Immuntherapie während und nach einer Chemoradiotherapie das Überleben von Probanden mit Kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) im begrenzten Stadium nicht verbessert. Eine zweimal tägliche Strahlentherapie hingegen war mit einem längeren Überleben verbunden.

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United Airways: Allergie & Asthma Hand in Hand therapieren

80% der Asthmapatienten leiden auch an allergischer Rhinitis¹ – die gemeinsame Betrachtung im Sinne der „United Airways“ ist entscheidend. Die duale Fixkombination RYALTRIS* bei Allergie war 43% wirksamer als Mometason allein². Relvar Ellipta+ verbesserte mit 1×tgl. Anwendung die Adhärenz³ und Asthmakontrolle⁴.

 *Bei mäßiger - schwerer allerg. Rhinitis ab 12 J.
+ab 12 J., bei indizierter ICS/LABA-Therapie
Quellen & Pflichttexte

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Aktuelles BGH-Urteil: Jugendschutz gilt auch für leere E-Zigaretten-Tanks

E-Zigaretten kommen vor allem bei jungen Leuten gut an. Aber fallen auch leere Ersatztanks unter das Verkaufsverbot an Jugendliche? Der Bundesgerichtshof hat nun entschieden: Ja.

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Neuzulassung: TEVIMBRA® bei perioperativer NSCLC-Therapie1,*

TEVIMBRA® plus neoadjuvante Chemotherapie zeigt bei perioperativer NSCLC-Therapie einen EFS-Vorteil auch über vordefinierte Subgruppen hinweg sowie ein signifikant besseres OS vs. Placebo + neoadjuvante Chemotherapie.1 Das Sicherheitsprofil war handhabbar und entsprach den bekannten Risiken.2 TEVIMBRA® ist insgesamt für fünf Indikationen bei Lungenkrebs zugelassen.1,†

TEVIMBRA®-Pflichttext/Fachkurzinformation | Referenzen

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DGP 2026: Schlüssel für die Medizin der Zukunft ist die richtige Balance zwischen Technik und Zuwendung

DGP 2026: Schlüssel für die Medizin der Zukunft ist die richtige Balance zwischen Technik und Zuwendung

Im International Congress Center Messe München werden ab heute rund 4000 Pneumologinnen und Pneumologen erwartet: Unter dem Kongress-Motto „Zukunft atmen – Innovation und Menschlichkeit“ findet noch bis zum Samstag der 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) statt.

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UNSERE AUSWAHL: AKTUELLES AUS INTERNATIONALEN JOURNALS

Wirksamkeit von Anakinra bei der Verhinderung des Fortschreitens zu Organfunktionsstörungen bei Patienten mit Lungenentzündung (INSPIRE): eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-IIa-Studie.
Lancet Reg Health Eur 2026 Mar:62:101573.

Angst ist bei Heranwachsenden mit dem Schweregrad von Asthma assoziiert. Eine Schul-basierte epidemiologische Studie
Respir Med 2026;254:108731.

Definition des Nichtansprechens auf eine Lungenrehabilitation anhand von Schwellenwerten für Persönlichkeitsmerkmale. Eine bevölkerungsbasierte Studie
ERS Open Res, 12.03.2026

 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Forschende am LMU Klinikum haben Treprostinil erstmals für die Behandlung der Idiopathischen Lungenfibrose erfolgreich im Rahmen einer internationalen Studie getestet.
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Ein interdisziplinäres Forschungskonsortium erhält von der VolkswagenStiftung eine Förderung in Höhe von rund 999.000 Euro, um in den kommenden zwei Jahren Wirkstoffe gegen das Respiratorische Synzytialvirus zu optimieren.
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Die Zahl der Praxisärzte steigt – das zeigt eine Auswertung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Doch die Behandlungskapazitäten für die Patienten bleiben oft angespannt.
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TERMINE:

 
 

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