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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,
dass Personen mit einer chronischen Lungenerkrankung, die zusätzlich an COVID-19 erkranken, ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der SARS-CoV-2-Infektionen besitzen, mag vielleicht nicht überraschen. Interessant an einer neuen Studie mit diesem Ergebnis ist jedoch, dass die Autoren darin auch darüber berichten, bei welchen chronischen Lungenerkrankungen am häufigsten mit schweren COVID-19-Verläufen zu rechnen ist und bei welchen eher weniger – bei Asthma zum Beispiel.
Die Tuberkulose-Präventionsbehandlung mit Rifampicin stand im Mittelpunkt einer anderen Untersuchung, über die Sie in dieser Woche bei uns lesen können. Dabei ging es um verschiedene Behandlungsdauern und -dosierungen und deren Effekte. Die in Kliniken in Kanada, Indonesien und Vietnam durchgeführte Studie ergab für eine kürzere Behandlung mit der höchsten Dosierung keine überzeugenden Ergebnisse.
Außerdem berichten wir in dieser Woche unter anderem über ein biotherapeutisches Produkt mit lebenden Lactobazillen zur Behandlung von Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung und Bronchopulmonaler Dysplasie. Ein weiteres Thema ist die genauere Definition der Zusammenhänge zwischen einer Strahlentherapie bei Lungenkrebs und den möglichen kardialen Folgen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,
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