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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,
eine neue Analyse von Daten aus aller Welt belegt, dass wer langfristig erhöhten Konzentrationen von Feinstaub in der Luft ausgesetzt ist, mit höherer Wahrscheinlichkeit an Asthma erkrankt – bei einem höheren Risiko für Kinder als für Erwachsene. Die Forschungslage dazu sei bisher nicht eindeutig gewesen, erklären Vertreter des Max-Planck-Institutes für Chemie, die an der Untersuchung beteiligt waren. Für Deutschland schätze man, dass Feinstaub in elf Prozent der neu diagnostizierten Asthmafälle verantwortlich zu machen ist.
Doch nicht nur die klassischen Ursachen der Luftverschmutzung schädigen die Lungengesundheit. In den vergangenen Jahren sind winzige Kunststoffpartikel immer stärker ins Blickfeld der Forschung geraten, die auf verschiedensten Wegen in die Umwelt kommen. Gelangen sie in den Körper – beispielsweise durch Einatmen – können diese Nanoteilchen aber nicht nur dort direkt Schaden verursachen, sondern auch manche Therapie erschweren: So belegt eine neue Studie, dass Nanoplastik die Wirkung von Antibiotika schwächen kann.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,
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