Ausgabe 06/2025

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Donnerstag, 06. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Urologie,

der Weltkrebstag am 4. Februar soll die Aufmerksamkeit auf Menschen mit Krebs und deren Bedürfnisse lenken. Auch Krebsvermeidung und Früherkennung sind wichtige Themen. So widmen auch wir in der Woche des Weltkrebstages unseren Newsletter diesen Themen.

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert zum Weltkrebstag, dass die kommende neue Regierung endlich ein Prostatakarzinomfrüherkennungsprogramm als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland umsetzt. Die Evidenz dafür ist inzwischen so weit, dass der europäische Rat bereits 2022 ein solches empfohlen hat. Die AOK nutzt den Weltkrebstag, um auf große Unterschiede in der Fallzahl und den Ergebnissen der radikalen Prostatektomie in den deutschen Kliniken hinzuweisen. Das Robert Koch-Institut erinnert daran, dass auch Männer Krebs durch Humane Papillomviren bekommen können, wie etwa Peniskrebs, sodass eine Impfung auch bei Jungen sinnvoll ist.

Eine interessante Arbeit zur Prostatakrebsdiagnostik hat die Hamburger Martini-Klinik in der Fachzeitschrift „Prostate“ veröffentlicht: Demnach sind Läsionen, die sowohl in der Magnetresonanztomographie als auch im transrektalen Ultraschall sichtbar sind, mit höherer Wahrscheinlichkeit klinisch signifikant. Eine Arbeit aus „BJU International“ fällt wieder einmal unter die Kategorie „Weniger ist mehr“: Bei der retroperitonealen Lymphknotendissektion im Rahmen der Therapie eines nichtseminomatösen Keimzelltumors im pathologischen Stadium II scheint die adjuvante Chemotherapie meist unnötig zu sein.

Viel Spaß beim Lesen und eine gute Woche wünscht Ihnen

   

   Ihr
   Markus Schmitz
   Dipl.-Biol. Redaktion Urologie

 

 
 
DGU: Prostatakrebs-Screening in kommender Legislaturperiode etablieren    

DGU: Prostatakrebs-Screening in kommender Legislaturperiode etablieren    

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar weist die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) auf die Bedeutung der Einführung eines organisierten Prostatakarzinomfrüherkennungsprogramms als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland hin.

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OPDIVO® + YERVOY® ab einem IMDC-Risikofaktor beim aRCC

Eine aktuelle Auswertung der Studie CheckMate 214 vom EMUC 2024 zeigt, dass Patient:innen mit fortgeschrittenem RCC bereits ab einem IMDC-Risikofaktor bzgl. mOS und mDOR von OPDIVO® + YERVOY® vs. Sunitinib profitieren können. Überzeugen Sie sich von den Chancen, die OPDIVO® + YERVOY® Ihren Patient:innen bieten kann.

Fachinformationen 

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AOK: Große Unterschiede bei Ergebnissen von Prostatakrebs-Operationen

Die AOK rät zum Weltkrebstag am 04.02.2025 Betroffenen, sich vor einer anstehenden Operation über Fallzahlen, Behandlungsergebnisse und die Zertifizierung von behandelnden Kliniken zu informieren. Als Grund nennt die Gesetzliche Krankenkasse große Qualitätsunterschiede bei der Behandlung von Krebserkrankungen.

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Nubeqa® im mHSPC: Für alle Chemotherapie geeigneten Patienten

Die Triple-Therapie bestehend aus Nubeqa® (Darolutamid), ADT und Docetaxel zur Therapie des mHSPC ist für alle Chemotherapie geeigneten Patienten indiziert. Dies bestätigt auch die aktuelle S3-Leitlinie. Der neue Case Report unterstreicht mit 5 vorgestellten Patientenfällen den deutlichen Nutzen der Triple-Therapie für eine breite Patientengruppe im mHSPC.

Pflichtangaben NUBEQA®
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Rund 2900 Krebsfälle bei Männern durch Humane Papillomviren

Rund 2900 Krebsfälle bei Männern durch Humane Papillomviren

Jährlich erkranken in Deutschland rund 2900 Männer an einer durch Humane Papillomviren (HPV) bedingten Krebserkrankung. Das Robert Koch-Institut (RKI) geht von rund 1000 Krebsfällen im Bereich von Anus und Genitalien sowie 1900 Fällen im Mundrachen aus, wie es in einem aktuellen Bericht heißt.

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mRCC: Daten aus dem Versorgungsalltag

Praxisnahe Daten aus einer retrospektiven europäischen multizentrischen Analyse bei Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom unter KEYTRUDA® plus KISPLYX® stützen die überzeugenden klinischen Studiendaten der Studie CLEAR (KEYNOTE-581).

Fachinformation KEYTRUDA®
Fachinformation KISPLYX®

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Prostatakrebs: Bimodal sichtbare Läsionen mit höherer Wahrscheinlichkeit klinisch signifikant

Die Erkennungsrate von klinisch signifikantem Prostatakrebs (csPCa) ist höher bei Läsionen, die sowohl bei der Magnetresonanztomographie (MRT) als auch mit transrektalem Ultraschall (TRUS) sichtbar sind. Das ergibt eine aktuelle Studie der Hamburger Martini-Klinik.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

DNA-Methylierungstest in Urinproben zur Diagnose von Blasenkrebs (JAMA Oncol 2025 Jan 30:e246160)

Das gezielte Angreifen von AXL hemmt das Wachstum und die Metastasierung von Prostatakrebs im Knochen (Clin Cancer Res 29.01.2025)

Die Hemmung der Fettsäuresynthase verbessert die durch Bluthochdruck verursachte erektile Dysfunktion durch Unterdrückung von oxidativem Stress und NLRP3-Inflammasom-abhängiger Pyroptose durch Aktivierung des Nrf2/HO-1-Signalwegs (Front Immunol 2025 Jan 14:15:1532021)

 
 
 
Seminom Stadium II: Adjuvante Chemotherapie meist unnötig

Seminom Stadium II: Adjuvante Chemotherapie meist unnötig

Bei der retroperitonealen Lymphknotendissektion im Rahmen der Therapie eines nichtseminomatösen Keimzelltumors (NSGCT) im pathologischen Stadium II (PS II) scheint die adjuvante Chemotherapie meist unnötig zu sein.

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WEITERE NACHICHTEN:

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung wird künftig die operative Koordination und Redaktion der Nationalen Versorgungsleitlinien übernehmen.
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Männer erkranken zwar seltener an Brustkrebs als Frauen, sterben aber einer Auswertung zufolge eher an der Krankheit.
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TERMINE:

„Ich werde auf mich achten“ – Kurs zur Überlastungsprävention für Ärztinnen und Ärzte – 1. Teil: Situationsanalyse und Ressourcen-Check
21. März 2025
online

Fachtagung Zeugungsverhütung
28. März 2025
Bern, Schweiz

2. Tag der Urologie in Augsburg
29. März 2025
Augsburg

 
 

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