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Liebe Leserinnen und Leser,
eine bakterielle Prostatitis ist eine unangenehme und schmerzhafte Angelegenheit. Doch wie gelangen die Bakterien überhaupt in die Prostata? Das haben Würzburger Wissenschaftler jetzt herausgefunden. Da sie die Eintrittspforte einmal identifiziert haben, halten sie auch gleich einen Türsteher bereit.
Wesentlich für diese Forschung waren selbst entwickelte Organoide der Prostata. Auch an der Universität Ulm setzt man auf Organoide: Das Graduiertenkolleg „Organoid-Based mOdelling of Solid Tumors“ (Org-BOOST) widmet sich künftig der Erforschung von Tumoren wie Blasenkrebs, indem die Forscher „Mini-Tumoren“ im Reagenzglas nachbilden.
Eine wichtige Arbeit zur Diagnostik bei Prostatakrebs ist im „BJU International“ publiziert worden: Die Autoren verglichen die transrektale und die transperineale Ultraschall-Fusionsbiopsie miteinander. Beide Verfahren konnten klinisch signifikanten Prostatakrebs gleich gut entdecken. Die transperineale Biopsie war auch nicht überlegen, was Nebenwirkungen und Infektionen angeht.
Wir bleiben im Feld Diagnostik und gehen zurück nach Deutschland: Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf haben Forscher einen Radiotracer optimiert, der mithilfe der PET/CT-Bildgebung in Urothelkarzinomen das Protein Nectin-4 detektieren kann. Da dessen Expression sehr unterschiedlich sein kann, könnte der neue Tracer künftig die richtige Therapieauswahl bei Blasenkrebs unterstützen.
Viel Spaß beim Lesen und eine schöne, erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
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