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Liebe Leserinnen und Leser,
wann ist eine Künstliche Intelligenz (KI) wirklich hilfreich? Wenn sie nicht nur aufdecken kann (lat. intelligere), sondern auch erklären! Ein neues KI-Modell kann genau das. Der Clou: Mehrere Dutzend Pathologen annotierten mehr als 1000 Gewebeproben in der typischen Pathologensprache, und die KI war so schlau, trotz hoher Variabilität daraus reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.
Bleiben wir zunächst bei der Prostatakrebs-Diagnostik. In den vergangenen Jahren ist die Magnetresonanztomographie in diesem Bereich enorm wichtig geworden. Doch sie ist nicht der Weisheit letzter Schluss, etwa bei Prostatakrebs mit Gradgruppe 2 oder höher. Hier hat sich die Mikroultraschalluntersuchung in einer großen internationalen Studie, publiziert im „JAMA“, als gleichwertig erwiesen.
In der Therapie von Prostatakrebs gibt es immer neue Fortschritte. Bei dieser Krebsentität, die als wenig immunogen gilt, steckt das Konzept der Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, die es anderswo schon zur Zulassung gebracht haben, aber noch in den Kinderschuhen. US-Forscher haben jetzt im „Journal of Clinical Oncology“ ermutigende Daten für einen solchen Kandidaten vorgestellt.
Viel Spaß beim Lesen dieser und der weiteren Meldungen wünscht Ihnen
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