Ausgabe 42/2024

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Donnerstag, 17. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Urologie,

in der S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom ist ein wichtiges Kapitel ergänzt worden: „erbliche Tumore“. Dies ist ein, sehr heterogenes Feld, wie Ko-Leitlinienkoordinatorin Prof. Susanne Krege, Kliniken Essen-Mitte, betont: „Das therapeutische Vorgehen bei erblichen Tumoren kann je nach Syndrom sehr unterschiedlich sein.“ Oft geht die Betreuung dieser Patientengruppe und deren Angehörigen weit über die urologische Versorgung hinaus.

Das Kapitel Krankenhausreform könnte bald abgeschlossen sein – zumindest, wenn es nach Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach (SPD) geht. Ende dieser Woche soll es im Bundestag beraten werden. Den „Irrweg einer krankenhauszentrierten Versorgung“ sehen Kritiker wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung, der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands und der Berufsverband der Deutschen Urologie. Deren Hoffnung liegt jetzt auf dem Bundesrat, der die Reform noch stoppen könnte.

Einen Vorstoß zum Thema Organspende hat die FDP-Fraktion im Bundestag angekündigt. Laut einem Interview in der „Welt“ will die Fraktion, dass auch der Herz-Kreislauf-Stillstand Grundlage für eine vorher selbstbestimmte Entnahme von Organen werden soll. Wie die „Tagesschau“ am 15. Oktober berichtete, wurde die Abstimmung über das Papier nun zunächst einmal verschoben. Patientenschützer warfen der FDP vor, das Thema sei zu komplex, um damit „auf Stimmenfang zu gehen“.

Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Woche wünscht Ihnen

   

   Ihr
   Markus Schmitz
   Dipl.-Biol. Redaktion Urologie

 

 
 
Nierenkrebs: Neue Leitlinienempfehlungen zu erblichen Tumoren

Nierenkrebs: Neue Leitlinienempfehlungen zu erblichen Tumoren

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom überarbeitet und neue Empfehlungen zu erblichen Tumoren integriert, deren Diagnostik und Behandlung eine besondere Fachexpertise erfordern.

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mHSPC: niedriger Testosteronnadir verbessert Gesamtüberleben

Zur Therapie des metastasierten, hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) ist die Androgendeprivationstherapie (ADT) mittels LHRH-Agonisten wie Triptorelin fest etabliert und bildet die Basis verschiedener Kombinationsregimes. Eine Post-hoc Analyse zeigt nun, dass ein durch Triptorelin gesenkter Testosteronnadir mit einem verbesserten Gesamt- und krankheitsspezifischen Überleben assoziiert ist.

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Ärzte warnen vor „Irrweg einer krankenhauszentrierten Versorgung“ – Ruf nach dem Bundesrat

Ein Änderungsantrag zum Krankenhaus-Versorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG), der Krankenhäuser für die fachärztliche ambulante Versorgung öffnen soll, hat für Empörung in der Ärzteschaft gesorgt – beim Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU), beim Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) und bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

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FDP im Bundestag: Todesdefinition für Organspende erweitern

Tausende Schwerkranke stehen auf Wartelisten für gespendete Organe. Damit es mehr werden, schlägt die FDP eine Reform vor.

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„Erheblicher Zusatznutzen“ für Diagnostikum bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

„Erheblicher Zusatznutzen“ für Diagnostikum bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erkennt einen „erheblichen Zusatznutzen“ für die Diagnostik mit Gozetotid beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC).

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zusammenhang zwischen PSA-Wert, PSA-Anstiegsgeschwindigkeit und PSA-Verdopplungszeit im mittleren Lebensalter und tödlichem Prostatakrebs sowie Mortalität (Cancer 08.10.2024)

Identifizierung und experimentelle Validierung einer sialylierungsbezogenen langen nichtkodierenden RNA-Signatur zur Prognose von Blasenkrebs (BMC Urol 2024;24(1):222)

Erektile Dysfunktion als prädiktiver Indikator für asymptomatischen Diabetes und Prädiabetes (Prim Care Diabetes 2024 Oct 10:S1751-9918(24)00196-7)

 
 

Präeklampsie: Defekte Spermien verdoppeln das Risiko

Eine Studie der Universität Lund, Schweden, zeigt, dass ein hoher Anteil von Spermien, die bestimmte DNA-Defekte aufweisen, mit einem verdoppelten Risiko für Präeklampsie bei Frauen verbunden ist, die durch In-Vitro-Fertilisation (IVF) schwanger geworden sind.

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WEITERE NACHRICHTEN:

Nach zum Teil heftigen und ablehnenden Reaktionen von Ärzteorganisationen auf die GOÄ-Novelle (wir berichteten) plädiert die Bundesärztekammer dafür, Sachfragen zu klären, sorgfältig abzuwägen und zu einer gemeinsamen Entscheidung zu kommen.
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Wegen der Amputation von Hoden, Zehen und eines Penis hat das Landgericht Erfurt einen 75-Jährigen ohne medizinische Ausbildung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.
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TERMINE:

7. Onkologie Forum
8. - 9. November 2024
Berlin

2. Tag der Urologie in Rostock
9. November 2024
Rostock

III. Update Urologische Tumortherapie Bonn 2024
9. November 2024
Bonn

 
 

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