Ausgabe 08/2025

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Donnerstag, 20. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Urologie,

ein Projekt aus London (Großbritannien) macht vor, wie durch aufsuchende Angebote in sozial benachteiligten Gebieten die Versorgung von Prostatakrebs-Patienten verbessert werden kann. Mit ihrem „Man Van“ entdeckten die Projektverantwortlichen 94 Fälle von Prostatakrebs, von denen 81 auch klinisch signifikant waren. Da ein Großteil der Männer dann prostatektomiert wurde, lässt sich mit Fug und Recht behaupten, dass dieses Projekt Leben gerettet hat.

Jetzt werden deutsche Berufspolitiker sicher einwenden, dass die medizinische Versorgung hierzulande aufgrund des wohnortnahen Angebots der niedergelassenen Fachärzte besser sei – solange sie nicht kaputtgespart wird. Aber in ländlichen Regionen klaffen auch bei uns bereits Versorgungslücken. Zudem zeigt eine aktuelle Studie, dass die Menschen in benachteiligten Regionen offenbar deutlich weniger von neuen Krebstherapien profitieren.

Hinter dem Londoner Projekt stehen Mediziner des Institute of Cancer Research and Royal Marsden Hospital NHS Foundation Trust, die ihre Ergebnisse vergangenen Donnerstag beim Genitorurinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) präsentierten. Aus derselben Ecke, ebenfalls beim ASCO-GU vorgestellt, stammt eine Studie, die transdermale Östradiolpflaster mit LHRH-Agonisten als grundlegende Androgendeprivationstherapie für die Kombination mit Androgenrezeptor-Signalweginhibitoren vergleicht. Die Ergebnisse waren positiv: gleiche Wirksamkeit und unterm Strich bessere Verträglichkeit.

Viel Spaß beim Lesen und eine gute Woche wünscht Ihnen

   

   Ihr
   Markus Schmitz
   Dipl.-Biol. Redaktion Urologie

 

 
 
Britische Mediziner entdecken per „Man Van“ fast 100 Prostatakrebs-Fälle in unterversorgten Gebieten

Britische Mediziner entdecken per „Man Van“ fast 100 Prostatakrebs-Fälle in unterversorgten Gebieten

Britische Mediziner haben beim Genitorurinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) ein Konzept aufsuchender Gesundheitsangebote vorgestellt: den „Man Van“. Bei Männern in sozial benachteiligten Vierteln entdeckten sie damit zahlreiche klinisch signifkante Prostatakarzinome.

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Dank der Zulassungserweiterung kann XTANDI™ jetzt noch flexibler angewendet werden: Als einzige neue Hormontherapie (NHT) ist XTANDI jetzt beim nmHSPC* als Kombinationstherapie mit ADT und auch als Monotherapie zugelassen.1 Zudem bietet es die Chance auf eine Therapie-Pause.1 Mehr dazu erfahren Sie in dieser Übersicht!

MAT-DE-XTD-2024-00317 | Erstellt: Dez 2024

Fachinformation
Referenzen & Hinweise

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Studie prämiert: Sozial benachteiligte Regionen profitieren deutlich weniger von sinkender Krebsinzidenz

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat am 12. Februar 2025 eine wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet, die schwerpunktmäßig regionale Unterschiede in der deutschen Gesundheitsversorgung untersucht hat.

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Sicher in die Blase

Das Mitomycin von APOGEPHA. Für die intravesikale Anwendung zur Rezidivprophylaxe bei nicht-invasivem Harnblasenkarzinom nach transurethraler Resektion. Urocin® 20 mg und Urocin® 40 mg – 36 Monate haltbar.

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Östrogenpflaster als ADT-Backbone in der Hormontherapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

Östrogenpflaster als ADT-Backbone in der Hormontherapie bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

Ein transdermale Verabreichung von Estradiol (E2) in Form eines Pflasters könnte bei Prostatakrebspatienten, die mit Androgenrezeptor-Signalweginhibitoren (ARPI) behandelt werden, eine Alternative für die als Therapiebasis („backbone”) verabreichte Androgendeprivationstherapie (ADT) darstellen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Proteomisches Profiling identifiziert muskelinvasive Blasenkarzinome mit unterschiedlicher Biologie und verschiedenem Ansprechen auf Platin-Chemotherapie (Nat Commun 2025;16(1):1240)

Klinische und pathologische Risikofaktoren für Tumorrezidive und Upstaging in der zweiten TURBT für Patienten mit NMIBC: Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse (Aktuelle Urol 2025;56(01):30-40)

Langfristige Ergebnisse und prognostische Auswirkungen der verbleibenden Krebslast nach intensivierter neoadjuvanter Therapie bei Prostatakrebs mit hohem Risiko (Eur Urol 2025 Feb 6:S0302-2838(25)00027-2)

 
 

Nierentransplantation: Erhöhtes Krebsrisiko durch Epstein-Barr-Virus bei erwachsenen Empfängern

Nierentransplantationspatienten, die nie mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) in Berührung gekommen sind, aber Organe von einem Spender erhalten haben, der das Virus in sich trug, können eine lebensbedrohliche Komplikation nach der Transplantation entwickeln.

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Todeswünsche und Lebenswille bei unheilbar Erkrankten

Todeswünsche und Lebenswille bei unheilbar Erkrankten

Einige unheilbar kranke Patienten tragen Todeswunsch und Lebenswillen gleichzeitig in sich. Ein neu entwickelter und international validierter Fragebogen soll helfen, Todeswünsche klarer zu messen.

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PERSONALIEN:

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie stellt sich hinter zwei Initiativen, die sich für Demokratie und Wissenschaftsfreiheit einsetzen.
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Dr. Nina Rosa Neuendorff, Herne, und PD Dr. Valentin Goede, Köln, sind die neuen Sprecher der fachgesellschaftsübergreifenden Arbeitsgruppe Geriatrische Onkologie.
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TERMINE:

70. Kongress der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Urologie
3. - 4. April 2025
Münster

AKO Symposium Würzburg – Neuigkeiten aus der Uroonkologie
4.- 5. April 2025
Würzburg

2. Tag der Urologie in Stuttgart
5. April 2025
Stuttgart

 
 

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