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Liebe Leserinnen und Leser,
„Urologie verbindet“ hieß das Motto des 77. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Doch das Fach verbindet nicht nur, es zieht auch – nämlich insgesamt 7100 Teilnehmer nach Hamburg, darunter mehr als 1000 Pflegende, was beides laut DGU-Angaben Rekord ist. Doch nach dem Kongress ist vor dem Kongress: Mit der neuen Präsidentin Prof. Susanne Krege aus Essen will die Fachgesellschaft nächstes Jahr in Düsseldorf „dem Leben eine Zukunft geben“.
In diesem Newsletter bieten wir Ihnen zwei Autorenbeiträge zu Vorträgen vom DGU-Kongress. Dr. Gregor Duwe von der Universitätsmedizin Mainz präsentierte in Hamburg erste Ergebnisse des Projektes KITTU zu Künstliche-Intelligenz-generierten, erklärbaren Therapieempfehlungen für Urothel- und Nierenzellkarzinome. Prof. Annemarie Uhlig von der Universitätsmedizin Göttingen stellte am Kongress-Donnerstag Lösungsvorschläge vor, wie der einzelne Urologe den Überblick über neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft behalten kann.
In der laufenden Woche findet die „Urology Week“ der European Association of Urology statt, mit der die europäische Fachgesellschaft die Öffentlichkeit für urologische Erkrankungen sensibilisieren möchte. Dies scheint notwendig zu sein, wie eine aktuelle Studie zum diesjährigen Schwerpunkt Harnwegsinfektionen zeigt: Sie offenbart drastische Wissenslücken zum Thema in der Bevölkerung.
Lesen Sie außerdem, wie ein Forschungsprojekt in Erlangen und Fürth untersucht, wie winzige „Spione“ in Zukunft die Prostatakrebs-Diagnostik verbessern könnten.
Eine schöne und erfolgreiche Woche wünscht Ihnen
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