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Liebe Leserinnen und Leser,
was tun mit Prostatakrebspatienten, die bei der Magnetresonanztomographie keinen eindeutigen Befund haben, aber aufgrund familiärer Belastung oder steigenden PSA-Wertes unter hohem Risiko stehen? Brauchen sie alle sofort eine Biopsie? Nein, hieß es in einer „Game Changer Session“ beim Kongress der European Association of Urology (EAU26) in London (Großbritannien). Hier verspricht die PSMA-PET/CT (Prostataspezifisches-Membranantigen-Positronenemissionstomographie/ Computertomographie) eine exaktere Patientenstratifizierung.
Eine weitere Studie beim EAU2026 widmete sich dem Befund sichtbaren Blutes im Urin. Demnach stirbt jeder zehnte Notfallpatient mit diesem Befund innerhalb von drei Monaten nach der Vorstellung in der Notaufnahme. Jeder vierte Patient hatte Krebs. Eine Untersuchung innerhalb von 48 Stunden könnte das Mortalitätsrisiko verringern, so die Autoren.
Patientenaufklärung vor Eingriffen ist manchmal ein schwieriges Unterfangen. Die häufig ausgeteilten Informationsbögen sind oft schwer verständlich, die Patienten werden unsicher und bekommen Angst. Hier könnte der Einsatz virtueller Realität (VR) abhelfen. Am Beispiel der Stoßwellenlithotripsie konnten Urologen beim EAU26 zeigen, dass VR Patienten helfen könnte, ihre Behandlung besser zu verstehen und weniger Angst davor zu haben.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erkenntnis beim Lesen dieser und der anderen Meldungen.
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