Ausgabe 13/2026

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Donnerstag, 26. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

was tun mit Prostatakrebspatienten, die bei der Magnetresonanztomographie keinen eindeutigen Befund haben, aber aufgrund familiärer Belastung oder steigenden PSA-Wertes unter hohem Risiko stehen? Brauchen sie alle sofort eine Biopsie? Nein, hieß es in einer „Game Changer Session“ beim Kongress der European Association of Urology (EAU26) in London (Großbritannien). Hier verspricht die PSMA-PET/CT (Prostataspezifisches-Membranantigen-Positronen­emissionstomographie/ Computertomographie) eine exaktere Patientenstratifizierung.

Eine weitere Studie beim EAU2026 widmete sich dem Befund sichtbaren Blutes im Urin. Demnach stirbt jeder zehnte Notfallpatient mit diesem Befund innerhalb von drei Monaten nach der Vorstellung in der Notaufnahme. Jeder vierte Patient hatte Krebs. Eine Untersuchung innerhalb von 48 Stunden könnte das Mortalitätsrisiko verringern, so die Autoren.

Patientenaufklärung vor Eingriffen ist manchmal ein schwieriges Unterfangen. Die häufig ausgeteilten Informationsbögen sind oft schwer verständlich, die Patienten werden unsicher und bekommen Angst. Hier könnte der Einsatz virtueller Realität (VR) abhelfen. Am Beispiel der Stoßwellenlithotripsie konnten Urologen beim EAU26 zeigen, dass VR Patienten helfen könnte, ihre Behandlung besser zu verstehen und weniger Angst davor zu haben.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erkenntnis beim Lesen dieser und der anderen Meldungen.

   

   Ihr
   Markus Schmitz
   Dipl.-Biol. Redaktion Urologie

 

 
 
PSMA-PET/CT nach unklarem MRT-Befund könnte unnötige Prostatabiopsien reduzieren

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Mithilfe der PSMA-PET/CT ließe sich neuen Daten zufolge die Anzahl der Patienten halbieren, die nach einem unklaren oder unauffälligen MRT-Befund eine Biopsie bei Verdacht auf Prostatakrebs benötigen. Dies geht nicht auf Kosten der onkologischen Sicherheit, wie eine aktuelle Studie zeigt.

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Fast 7 von 10 nach 5 Jahren#: Überleben im mHSPC mit XTANDI™

XTANDI + ADT im mHSPC* überzeugt in der Langzeit-Auswertung der ARCHES-Studie mit einer starken Wirksamkeit: Fast 7 von 10 mHSPC-Patienten waren nach 5 Jahren noch am Leben# ‒ ohne neue Sicherheitssignale. Neben den neuen Daten bestätigt auch die S3-Leitlinie XTANDI + ADT als eine Standardtherapie im mHSPC.1,2 Erfahren Sie mehr zu den 5-Jahres-Daten und dem Langzeit-Überlebensvorteil:

MAT-DE-XTD-2025-00316 | Erstellt: Oktober 2025
Fachinformation | Referenzen & Hinweise

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Blut im Urin: Rechtzeitige Untersuchung könnte Leben retten

Laut einer neuen Studie stirbt jeder zehnte Notfallpatient mit sichtbarem Blut im Urin innerhalb von drei Monaten nach der Vorstellung in der Notaufnahme. Die WASHOUT-Studie ergab, dass eine Untersuchung innerhalb von 48 Stunden dieses Risiko verringern kann.

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Der PSA-Wert als Orientierungspunkt
für Wirksamkeit

Der PSA-Wert gilt beim mHSPC als früher Kompass für die Wirksamkeit einer Therapie und ermöglicht eine Messbarkeit der Therapieergebnisse. Die Daten aus der ARANOTE Studie zeigen: Unter der Doublet-Therapie mit Darolutamid + ADT wurde im Vergleich zur ADT-Monotherapie ein tiefes und anhaltendes PSA-Ansprechen erreicht – ein Vorteil für frühe Orientierung und langfristige Stabilität.

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Aufklärung per virtueller Realität reduziert Angst vor Lithotripsie

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Eine neue Studie legt nahe, dass der Einsatz virtueller Realität (VR) zur Erklärung des Ablaufs einer Stoßwellenlithotripsie Patienten helfen könnte, ihre Behandlung besser zu verstehen. Doch mit der Technik lässt sich nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Angst reduzieren.

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NEU bei APOGEPHA: BCG Apogepha® 100 mg

Wie Urocin®, das bewährte Mitomycin von APOGEPHA, überzeugt nun auch BCG Apogepha® 100 mg durch das elegante Instillationssystem. Es ermöglicht eine sichere und unkomplizierte intravesikale Anwendung zur Therapie des nicht-muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms und überzeugt durch ein Plus an Anwendersicherheit1, einfaches Handling und das kompakte Format2

1. Geschlossenes System, fest sitzende Adapterverbindungen.
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„Rechtswidriger Eingriff in die Freiberuflichkeit löst nicht die Probleme“

Der Berufsverband der Deutschen Urologie (BvDU) wendet sich entschieden gegen ein System der Patientensteuerung, bei dem Patienten zuerst zum Hausarzt oder zur telemedizinischen Ersteinschätzung müssen, bevor sie zum Urologen können.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Eine randomisierte, kontrollierte Phase-II-Studie zum Vergleich der besten systemischen Therapie mit oder ohne definitive Behandlung des Primärtumors bei metastasiertem Prostatakrebs
Eur Urol, 11.03.2026

Miktionsstörungen bei älteren Erwachsenen mit nicht muskelinvasivem Blasenkrebs: Inzidenz und Prädiktoren der Behandlung einer überaktiven Blase
Neurourol Urodyn, 10.03.2026

Eine auf Urinkulturen basierende Antibiotikaprophylaxe reduziert das Risiko einer fieberhaften Pyelonephritis nach Entfernung eines Ureterstents im Anschluss an eine radikale Zystektomie
World J Urol 2026;44(1):249.

 
 
 
Nicht muskelinvasiver Hochrisiko-Blasenkrebs birgt auch 25 Jahre nach Diagnose noch Gefahr

Nicht muskelinvasiver Hochrisiko-Blasenkrebs birgt auch 25 Jahre nach Diagnose noch Gefahr

Eine langfristige bevölkerungsbasierte Studie aus Schweden zeigt, dass Patienten mit nicht muskelinvasivem Blasenkrebs (NMIBC) und hohem Rezidivrisiko bis zu 25 Jahre nach der Erstdiagnose weiterhin unter dem Risiko stehen, an ihrem Krebs zu sterben.

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Eine Urolithiasis-Episode muss Polizeianwärtern keine Steine in den Weg legen, so ein Gerichtsbeschluss.
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TERMINE:

AKO Symposium „Was ändert sich in der Uro-Onkologie“
15. 04.2026
online

71. Kongress der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Urologie
16.04.- 17.04.2026
Essen

Südwestdeutsche Gesellschaft für Urologie: SWDGU Bootcamp
16.04.- 18.04.2026
Böblingen

 
 

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